Konferenz zum Fünften EU-Forschungsrahmenprogramm

Hauptakteure der Europäischen Forschungs- und Technologie-entwicklung liefern Informationen aus erster Hand

Wien (OTS) - Das Büro für Internationale Forschungs- und Technologiekooperation veranstaltet morgen, den 20. Oktober 1998, 9.00 - 17.30 Uhr, eine internationale Konferenz zum Fünften EU-Rahmenprogramm für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration. Die Konferenz trägt den Titel "Neue Ansätze in der Europäischen Forschungs- und Technologiekooperation" und findet im Festsaal der Wiener Börse, Wipplingerstraße 34, 1010 Wien, statt; Mitveranstalter sind die GD XII der Europäischen Kommission, das Informationsbüro des Europäischen Parlaments für Österreich, das österreichische Wissenschafts- und das Wirtschaftsminis= terium sowie die Wirtschaftskammer Österreich.

Die Konferenz bietet aktuellste Experteninformationen zum "revolutionär" neuen EU-Rahmenprogramm, soll aber auch als konkretes Beratungsforum zu Spielregeln und Erfolgskriterien für Projektvorschläge dienen.

Über die Dotierung des Fünften Forschungsrahmenprogramms gibt es nach wie vor große Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Rat der EU und dem Europäischen Parlament. Mittlerweile wurde bereits ein Vermittlungsausschuß eingerichtet, der nach einem Kompromiß sucht. Die Rechtsgrundlage für das Rahmenprogramm sieht eine Mitentscheidung des Europa-Parlaments vor, somit kann der Rat die Forderungen des Parlaments nach mehr Geld für die europäische Forschung nicht unberücksichtigt lassen. Gegen den Willen des Europäischen Parlaments kann das Forschungsrahmenprogramm nicht erlassen werden.

Die Ziele des Europäischen Parlaments bei diesem Vermittlungsverfahren wird MdEP Godelieve Quisthoudt-Rowohl bei einem Pressegespräch vor der Veranstaltung erläutern. Das Pressegespräch wird am Dienstag, den 20.10.1998, um 9.30 Uhr, in den Räumlichkeiten des Informationsbüros des Europäischen Parlaments für Österreich, Kärntner Ring 5-7, 6. Stock, 1010 Wien, stattfinden.

Quisthoudt-Rowohl, die Berichterstatterin des Europäischen Parlaments über das Fünfte Forschungsrahmenprogramm bei der Ersten und Zweiten Lesung war, ist nun Mitglied der EP-Delegation im Vermittlungsausschuß. Sie wird über die noch vorhandenen größten Meinungsverschiedenheiten zwischen Rat und EP berichten und die vom Ausgang des Vermittlungsverfahrens abhängigen möglichen Szenarien für die "europäische Forschungszukunft" näher beleuchten.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind zu diesem Termin herzlich eingeladen.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Monika Strasser Tel: 51617-201

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