Keusch: Kursgewinn-Endbesteuerung ist eine begrüßenswerte Diskussionsgrundlage

Europaweite Koordination ist erforderlich

St. Pölten, (SPI) - Dem Vorhaben einer Besteuerung von Kurs- und damit auch Spekulationsgewinnen von Aktien, wie dies in der SP-Fraktion der Bundesregierung derzeit diskutiert wird, ist bei näherer Betrachtung einiges abzugewinnen. Damit könnte man auch der Entwicklung der fortgesetzten Abschöpfung von Milliarden an volkswirtschaftlichen Einkommen und damit der Leistung aller Staatsbürger durch bloße Spekulationsgewinne an den Börsen Einhalt gebieten", stellt der Finanzsprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Eduard Keusch heute fest.****

Hier gelte es jedenfalls, eine Koordinierung in Europa anzustreben, was in einem nun doch mehrheitlich sozialdemokratisch geführten Europa nicht schwerfallen sollte. "Es ist jedenfalls nicht einzusehen, daß der kleine Sparer jeden Gewinn auf seinem Sparbuch versteuern muß, die hunderten Milliarden an jährlichen Spekulationsgewinnen jedoch keiner Besteuerung und damit auch zu keiner "Unterhaltsleistung" für die Allgemeinheit unterworfen sind", so der SP-Finanzsprecher abschließend.
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