Interpol-Bericht warnt vor Ansteigen von Straftaten durch Asiaten in Österreich

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin "Format" berichtet in seiner jüngsten Ausgabe über einen bisher unveröffentlichten Bericht von Interpol-Österreich, in dem vor dem "Ansteigen von Straftaten durch Asiaten" gewarnt wird. Die sogenannten "Chinesenmafia" breite sich immer mehr aus: "Von 1995 bis 1997 wurden von Personen aus der Volksrepublik China stammend, insgesamt 352 Delikte nach dem Strafgesetzbuch begangen. Bis dato sind fünf Morde und ein Mordversuch zu verzeichnen."

Kriminelle Vereinigungen chinesischer Provenienz sind laut der Analyse in Österreich in den Bereichen "Schlepperei und die damit verbundenen Dokumentenfälschungen, Schutzgelderpressungen, Raubüberfälle, Geldwäsche, Kreditkartenfälschungen und Glückspiel" tätig. Weltweit werden durch Schlepperkriminalität im Chinesenmilieu rund 400 Milliarden Dollar umgesetzt, eine Summe, die vergleichweise nur im Drogenhandel erzielt wird.

Als Operationsbasis dienen den Organisationen die Nachbarländer Tschechien, Slowakei und Ungarn. Die Interpol-Analyse: "Seit der Trennung von Tschechien dient die Hauptstadt Bratislava zum Teil auch als Stützpunkt für chinesische Gruppierungen." Diese würden die Nähe zu Wien nützen, "um hier Straftaten zu begehen: "Anschließend ziehen sie sich wieder in die Slowakei zurück." Allein in Ungarn, so der Lagebericht, sollen sich seit Anfang der 90er Jahre rund 200.00 Asiaten aufhalten: "Laut vertraulichen Mitteilungen warten im Großraum Budapest ca. 50.000 Chinesen auf die Weiterschleusung in ein westeuropäisches Land."

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