ARBÖ: Überflüssige Verkehrszeichen verwirren die Autofahrer

Präsident Schachter ruft zum Ausforsten des Schilderwaldes auf

Wien (ARBÖ) - In einer groß angelegten Aktion untersucht der
ARBÖ gemeinsam mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) den ausufernden Wildwuchs im Schilderwald. Die Leser des Klubjournals FREIE FAHRT, alle ARBÖ-Mitarbeiter und -Funktionäre in den Bundesländern sind mit offenen Augen unterwegs und aufgerufen, Beispiele zu nennen, um die österreichischen Straßen von unnötigen Schildern zu befreien. Dadurch kann dem Schilderwald die Abholzung angesagt werden.

ARBÖ-Präsident Dr. Herbert Schachter berichtete am Samstag bei der Eröffnung des neuen ARBÖ-Prüfzentrums in Gmunden von der berechtigten Verärgerung zahlreicher Kraftfahrer über verwirrende und überflüssige Verkehrszeichen und Bodenmarkierungen.

Präsident Dr. Schachter nannte Beispiele: "Halteverbote für Firmen, die seit Monaten nicht mehr existieren, vergeuden
wertvollen Parkraum in unseren Städten. Häufige Beschwerden betreffen auch Bodenmarkierungen, die nicht mit Verkehrszeichen zusammenpassen." Besonders verärgert zeigen sich die Kraftfahrer zudem über alle 100 Meter wechselnde Geschwindigkeitsbeschränkungen: 70, 50, 70 wieder 50 - wer behält da noch den Überblick?

Die "Aktion Schilderwald" von ARBÖ und KfV wird
Verkehrsminister Dr. Caspar Einem wertvolle Beiträge liefern. Er ist nämlich vom Nationalrat bereits aufgefordert worden, diesbezüglich tätig zu werden. Präsident Dr. Schachter bei der Eröffnung des hochmodernen Gmundner Prüfzentrums: "Der ARBÖ hat mit dieser Aktion prompt auf den Entschließungsantrag des Parlaments reagiert. Wir wollen den Schilderwald verringern, als gutes Beispiel für die Arbeit des ARBÖ als Interessenvertretung der Kraftfahrer."

Weitere Informationen über die Aktion "Weg mit dem
Schilderwald" finden sich im Internet auf der ARBÖ-Homepage <http://www.arboe.at> und in der Oktober-Ausgabe des ARBÖ-Klubjournals FREIE FAHRT. Meldungen über sinnlose oder verwirrende Verkehrszeichen (am besten mit Foto) können an den ARBÖ, Mariahilfer Straße 180, 1150 Wien geschickt werden. Einsendungen werden auch per Fax (01/891 21-227) oder über e-mail <id@arboe.or.at> entgegengenommen.

Rückfragen & Kontakt:

(01) 891 21/244 oder 280
e-mail: presse@arboe.or.at

ARBÖ Presse

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR/ARBÖ