Spitzengremium der OECD-Abfallpolitik in der WKÖ

Weichenstellendes Treffen der OECD-Waste-Management-Policy- Group

pwk - Vom 12. bis 15. Oktober 1998 beherbergte die Wirtschaftskammer Österreich das 47. Treffen der OECD-Waste-Management-Policy-Group. Delegationen aus über 20 OECD-Staaten sowie der Europäischen Kommission, des Generalsekretariats der Baseler Konvention und des Europäischen Industrieverbandes BIAC nahmen auf Einladung der Wirtschaftskammer Österreich und des Bundesministeriums für Umwelt, Jugend und Familie teil. ****

Der Vorsitzende des Gremiums, Robert J. Tonetti vom US-Umweltministerium, meinte: "Es ist unbedingt notwendig, ein über den Kreis der EU-Staaten hinausgehendes Gremium zu haben, das gemeinsame Spielregeln für Abfallverbringungen zwischen den entwickelten Staaten festlegt."

Kern der dieswöchigen Beratungen waren die Vereinfachung und Harmonisierung der bestehenden Systeme im Bereich der grenzüberschreitenden Abfallverbringung. Die effizientere Gestaltung der Verfahren und Kontrollen soll sicherstellen, daß umweltpolitische Anliegen ohne unnötige Doppelgleisigkeiten berücksichtigt werden können.

Das Gremium bietet eine hervorragende Möglichkeit, ständig über abfallrechtliche Entwicklungen wesentlicher Partnerländer informiert zu bleiben. Dies spielt für Österreich, besonders angesichts der undurchsichtigen Rechtslage in den östlichen Nachbarstaaten, eine besonders wichtige Rolle.

Der Organisator des Treffens, Markus Beyrer, Referent für Internationale Umweltangelegenheiten in der WKÖ, freute sich über die gelungene Konferenz: "Die OECD hat eine Schlüsselfunktion im internationalen Umweltschutz. Österreich erfüllt angesichts der abfallrechtlich sensiblen Lage an der Grenze von OECD zu Nicht-OECD-Staaten eine 'Brückenkopf-Funktion' für abfallverbringende Unternehmen."

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Abteilung für Umweltpolitik
Tel. 50105 DW 3303

Mag. Markus Beyrer

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