125 Jahre HTBLA Karlstein

Präsident Penz: Zukunftsbezogene Ausweitung der Ausbildung

St.Pölten (NLK) - Im Rahmen der Karlsteiner Festtage vom 13. bis 17. Oktober kam es heute, 16. Oktober, zu einem Festakt anläßlich des 125jährigen Bestehens der HTBLA Karlstein. Das Datum geht auf das Frühjahr 1873 und die Gründung einer Lehrwerkstätte zurück, die zur Keimzelle der heutigen Höheren Technischen Bundeslehranstalt und Bundesberufsschule Karlstein wurde.

Dritter Landtagspräsident Ing. Johann Penz sprach in diesem Zusammenhang davon, daß die Geschichte dieser Bildungsinstitution eng mit dem Waldviertel und seiner Uhrmachertradition verbunden sei. Deshalb sei man sich hier immer bewußt gewesen, daß man mit der Zeit gehen müsse. Die Entwicklung der Schule von der Lehrwerkstätte zur Uhrenindustrieschule, von der Bundesberufsschule für Uhrmacher bis zur Fachschule für Mikromechanik und Elektronik bzw. vom Aufbaulehrgang bis zur Höheren Technischen Bundeslehranstalt mit gesamtösterreichischer Bedeutung sei immer von dem Weitblick geleitet gewesen, aus den Problemen der Zeit Chancen für morgen zu machen. Im internationalen Wettbewerb wäre entsprechende Fachausbildung für jede Art beruflicher Karriere unabdingbar. Menschliches Denken müsse immer vielfältiger mit technischer Informationsverarbeitung verknüpft werden, so Penz.

Eine als Maturaprojekt im Vorjahr in Karlstein entwickelte und produzierte Uhr soll als Meisterleistung der Vorzeigeschule künftig im ORF den Countdown ins 21. Jahrhundert begleiten.

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