Keusch: Änderung der Förderstrukturen im NÖ Tourismus

Weniger Verwaltung, dafür professionelleres Management

St. Pölten, (SPI) - Bei der vergangenen Landtagssitzung verabschiedeten Sozialdemokraten und Volkspartei einen gemeinsamen Antrag zur Änderung der Förderstrukturen im Tourismus. Künftig soll gewährleistet sein, daß neben der strikten Projektförderung auch entsprechende Infrastrukturleistungen bzw. Investitionen allgemeiner Natur (Erschließung von Tourismus-Hoffnungsgebieten, Umsetzung von bereits vorliegenden Konzepten, etc.) verstärkt gefördert werden. "Vielfach bedarf es nämlich einer Initialzündung, um Tourismusbetriebe zu entsprechenden Investitionen zu animieren", stellt der Tourismussprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Eduard Keusch, zum verabschiedeten Antrag an die NÖ Landesregierung fest. Weiters soll es gemäß dem gemeinsamen Antrag in Zukunft zur Einrichtung sogenannter "Destinationsmanagements" kommen, um Tourismuspolitik professioneller - und damit schlagkräftiger, weil direkter - betreiben zu können.****

"Viele fertige Konzepte mit hoffnungsvollen Tourismusressourcen -beispielsweise das "Donauraumkonzept" - liegen bereits vor und müssen nur noch umgesetzt werden. Dazu muß man aber von der bisherigen Politik des ´schlichten Verwaltens´ des Tourismus abgehen und über ein professionelles, ergebnisverantwortliches Management innovativ tätig sein. Als Beispiel sei hier der "Altarm Greifenstein" angeführt, der sich zu einem wirklichen Freizeitdorado entwickelt hat", so Keusch weiter.

"Solche Ressourcen gibt es in Niederösterreich noch genügend", sieht Keusch viele Möglichkeiten noch brachliegen. So sollte laut Donauraumkonzept der boomenden Sportschiffahrt insoferne Rechnung getragen werden, als in Wallsee, Ardagger, in der Wachau, in Tulln und Korneuburg/Klosterneuburg sowie in Hainburg/Bad Deutsch-Altenburg zusätzlich rd. 1.000 Bootsliegeplätze zu errichten wären. Darüberhinaus müßten aber auch Investitionen in Zufahrts- und Parkmöglichkeiten, Verpflegungsbetriebe, Sanitäranlagen, Serviceanlagen und Campingmöglichkeiten gefördert werden. "Die von Landesrat Dr. Hannes Bauer gestartete Initiative zur Öffnung von Donau-Altarmen ist eine geeignete Maßnahme in diese Zielrichtung. Neben der ökologischen Bedeutung ergeben sich hier für den Ausflugstourismus neue Attraktionen", freut sich der SP-Tourismussprecher.

Weitere Möglichkeiten der Erschließung neuer Ressourcen ergeben sich durch die von den Sozialdemokraten geforderte Öffnung von Forststraßen für Mountainbiker und der Forcierung der naturfreundlichen Sportarten, - wie Flußwandern, Paddeln, Radeln, Wandern und Reiten.
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