Wiener Liberale: Wohnen und Arbeiten "unter einem Dach" auch im geförderten Wohnbau

Hack: "Teleworking und neue Dienstleistungen machen Änderung der Wohnbauförderung notwendig"

Wien (OTS) "Der moderne geförderte Wohnbau muß die Anforderungen einer zeitgemäßen Stadtplanung berücksichtigen und in Zukunft vermehrt Wohnen und Arbeiten in einem Gebäude anbieten", forderte heute die liberale Wohnbausprecherin Michaela Hack. Sowohl im Telekommunikationsbereich als auch bei vielen anderen Dienstleistungen, wie EDV oder Versicherungen, arbeiten immer mehr Menschen von Zuhause aus oder suchen ein Büro in unmittelbarer Nähe ihrer Wohnung.

Die derzeitige Wohnbaupolitik nehme auf diese Anforderungen viel zu wenig Rücksicht, sagte Hack. Momentan können bei der Errichtung von geförderten Mietwohnungen maximal 10 Prozent der Gesamtnutzfläche für Geschäftsräume vorgesehen werden. Diese 10 Prozent beinhalten bereits Nahversorgungsgeschäfte im Ergeschoßbereich.

"Sowohl bei geförderten Miet- als auch bei geförderten Eigentumswohnungen muß die Wohnbauförderung in diesem Punkt so schnell wie möglich geändert werden, forderte Hack. Die Nachfrage am Wohnungsmarkt bestätige, daß sowohl kleinere Büros im Wohnungsverband als auch Bürogemeinschaften z.B. pro Wohnblock gewünscht werden, so die liberale Wohnbausprecherin.

"Besonders für Jungunternehmer und Jungunternehmerinnen sind solche Gemeinschaftsbüros eine attraktive Starthilfe auf dem Weg in die Selbständigkeit. Gerade geförderte Wohnungen sind eher klein und viele haben das Problem, ihr "Büro" zwischen Küchentisch und Wohnzimmer unterbringen zu müssen", erklärte die Hack.

"In der sogenannten 'Stadt der kurzen Wege' müssen in Zukunft auch beim geförderten Wohnbau Wohnen und Arbeiten unter einem Dach möglich gemacht werden", so die liberale Gemeinderätin abschließend.

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