Krankenhäuser St.Pölten und Krems arbeiten stärker zusammen

Bauer: Zweite Strahlentherapie wäre für NÖ wichtig

St.Pölten (NLK) - Nach den Krankenhäusern des Südens und des Waldviertels werden auch die Krankenhäuser des niederösterreichischen "Zentralraumes", also St.Pölten, Lilienfeld Krems, Tulln und Klosterneuburg, besser zusammenarbeiten und umstrukturiert: Beim sogenannten "Zentralraumgipfel" legten Landesrat Dr. Hannes Bauer, Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka und die Vertreter der Krankenhäuser heute die künftigen Schwerpunkte und Maßnahmen fest: So werden besonders die Krankenhäuser Krems und St.Pölten verstärkt in den Bereichen Urologoie, Orthopädie, Neurologie und Kinderheilkunde kooperieren. Beide Krankenhäuser haben hier Auslastungsprobleme. Offen ist noch, ob die Neurochirurgie von Krems nach St.Pölten verlegt werden soll. Geklärt werden muß auch noch, ob Niederösterreich eine zweite Strahlentherapie erhalten soll. "Hier ist eindeutig St.Pölten zu bevorzugen, die Finanzierung ist aber noch nicht abgeklärt", erklärte Bauer. Die Verhandlungen würden in den nächsten Tagen weitergeführt. Nach Ansicht unabhängiger Fachleute würden die Patienten von einer Strahlentherapie im niederösterreichischen Zentralraum profitieren. "Wir müssen uns jedenfalls schnell entscheiden, ob diese spitzenmedizinischen Leistungen in Niederösterreich abgedeckt werden kann, oder ob die niederösterreichischen Patienten weiterhin zur Behandlung nach Wien ins Krankenhaus Lainz fahren müssen", erläuterte Bauer.

Im Krankenhaus Klosterneuburg bleiben die 160 Betten erhalten, in der Landesnervenklinik Maria Gugging werden voraussichtlich aufgrund der Auslagerung der Psychiatrie die Betten von derzeit 600 auf 430 reduziert. Im Krankenhaus Lilienfeld sind 160 Betten vorgesehen, in Tulln soll es bei den 230 Betten bleiben.

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