Rohstoffabbau sichern - Bodenschätze zu wertvoll für Experimente

Abbaureserven im Schnitt bei 8 bis 10 Jahren - Gefahr des Arbeitsplatzverlustes

PWK (Wien) - "Österreich ist in der glücklichen Lage, über ein großes Potential an wertvollen Bodenschätzen zu verfügen. Es gilt, diese im Interesse seiner Bevölkerung zu nützen. Wichtig ist, die Nutzungsmöglichkeiten nicht leichtfertig einzuschränken. Der Reservenzeitraum liegt im Zentralraum Österreichs im Durchschnitt nur bei 8 bis 10 Jahren." Mit diesen Worten nahm der Geschäftsführer des Fachverbandes Steine-Keramik in der Wirtschaftskammer Österreich, Carl Hennrich, Stellung zur heutigen gemeinsamen Pressekonferenz von Grünen, LIF und ÖGNU zum Thema Berggesetz. Grünen-Klubobfrau Madeleine Petrovic war in dem Pressegespräch von einer Versorgungssicherheit von 10 bis 20 Jahren ausgegangen. ****

Hennrich deponierte in diesem Zusammenhang die Unzufriedenheit der Branche mit der vorgesehenen starren 300- bzw. 100-Meter-Zone. "Im Interesse der Betriebe und der Arbeitsplätze müssen Änderungen im Einzelfall möglich sein." Weiters fordert Hennrich eine vernünftige Übergangsregelung, um zu verhindern, daß es innerhalb kürzester Zeit zu einer Knappheit und nachfolgenden Verteuerung der Rohstoffe kommt. Innerhalb vernünftiger Übergangszeiten müßten die derzeit laufenden Verfahren abgehandelt werden können. Weiters müßten sofort die notwendigen Maßnahmen für einen reibungslosen Übergang der Kompetenzen auf die Bezirksverwaltungsbehörden gesetzt werden.

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Dr. Carl Hennrich
Tel: 50105/DW 3531FV Stein- und keramische Industrie

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