Personalvertretung der Gemeinde Wien:

"Unkorrekte freiheitliche Zahlenspielerei"

Wien (OTS) - "Es ist wieder typisch für freiheitliche Politiker, daß sie mit unkorrekten und weit überzogen Zahlen bewußt operieren und dadurch in der Öffentlichkeit Unmut schüren", stellt Monika Mauerhofer, Vorsitzende des Zentralausschusses der Personalvertretung der Bediensteten der Gemeinde Wien, fest. Die Zahl der PersonalvertreterInnen und deren Kosten steht in keinem Zusammenhang mit den bevorstehenden Tariferhöhungen bei den Wiener Verkehrsbetrieben, wie dies vom Chef der Wiener Freiheitlichen, Hilmar Kabas, behauptet wird.++++

Die tatsächlichen Kosten der Dienstfreistellungen bei den Wiener Verkehrsbetrieben liegt weit unter den von den Freiheitlichen kolportierten 40 Millionen Schilling. Demnach belaufen sich diese auf etwa 20 Millionen Schilling. "Daß Rechnen nicht gerade zu den Stärken der FPÖ zählt, zeigt sich wieder einmal", betont Monika Mauerhofer. "Es darf nicht sein, daß die ArbeitnehmerInnenrechte mit Füßen getreten werden."

Weiters dürfte den freiheitlichen Arbeitnehmervertretern entgangen sein, daß sich Dienstfreistellungen eindeutig im Wiener Personalvertretungsgesetz § 35 Abs. 6, wiederfinden und geregelt sind.

Daß ein Freiheitlicher Personalvertreter seine seitens des Zentralausschusses der Personalvertretung angebotene halbtägige Dienstfreistellung nicht in Anspruch nimmt, ist seine Sache. Immerhin verlangt er aber vehement eine ganztägige Dienstfreistellung, um seinem politischen Auftrag als gewählter Personalvertreter, aber auch als Bezirksrat in Wien-Hernals erfüllen zu können.

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Sekretär des Zentralausschusses
der Personalvertretung der
Bediensteten der Gemeinde Wien
Erich Kniezanrek
Tel.: 01-313 16/83675

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