W.E.T. Automotive Systems AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

Odelzhausen (ots-Ad hoc-Service) - Mitteilung gemäß Paragraph 15 WpHG übermittelt von der DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich.

Einen ganz ausgezeichneten Abschluß für das Geschäftsjahr 1997/98 wird die in Odelzhausen bei München ansässige W.E.T. Automotive Systems AG, Weltmarktführer bei Autositzheizungen, heute auf der ersten Bilanzpressekonferenz seit ihrem Börsengang Ende April dieses Jahres vorlegen.

Der Konzernumsatz des weltweit tätigen Unternehmens erhöhte sich in den zwölf Monaten zum 30. Juni 1998 laut Geschäftsbericht von 83,1 auf 128,5 Mio DM und damit um 55 %. Das Betriebsergebnis hat sich im Konzern von 8,7 auf 17,7 Mio DM mehr als verdoppelt, und das

Ergebnis nach Steuern von 2,4 Mio DM auf 6,7 Mio DM sogar beinahe verdreifacht. Das bedeutet nach Mitteilung des Unternehmens einen Gewinn je Aktie von 2,10 DM, was im Jahresvergleich gegenüber entsprechend ermittelten 0,74 DM je Aktie ebenfalls an eine Verdreifachung heranreicht.

Als für sie größte Schwierigkeit bezeichnet die W.E.T. die wiederholten Lieferengpässe beim Hauptumsatzträger Autositzheizungen, da sie mit der hier geradezu explodierenden Nachfrage - die Ausstattungsquote nähert sich derzeit 9 %, nach 7,2 % im vorigen Jahr und erst 4,4 % vor zwei Jahren - bei einem inzwischen erreichten weltweiten Marktanteil von über 50 % kaum Schritt halten könne, woran auch die internationale Fertigungsbasis mit acht Produktionsstandorten in sechs Ländern nichts ändere.

Vorrangiges Gebot ist für das Unternehmen daher der laufende Kapazitätsausbau. Entsprechend ist das Investitionsvolumen im Konzern von 4,9 Mio DM im Vorgeschäftsjahr auf 13,7 Mio DM im Berichtsjahr angeschwollen, ein nur durch den Börsengang zu bewältigender Kraftakt. Die Emissionserlöse wurden aber zugleich zur Rückführung der - wachstumsbedingt zuvor erheblich angestiegenen -Bankverbindlichkeiten verwandt. Die jetzige Eigenkapitalquote wird mit 54 % angegeben.

Als bedeutendste Sachinvestition der jüngsten Zeit nennt das Unternehmen sein Ende August bezogenes neues, bei der kanadischen Tochter in Windsor angesiedeltes Forschungs- und Entwicklungszentrum, das unmittelbar auf den weltgrößten Automobilmarkt USA ausgerichtet ist und das die ohnehin weit überdurchschnittliche Innovationskraft des Konzerns noch verstärken soll. Die gesamten F&E-Aufwendungen erreichten im Berichtsjahr 4,75 % vom Umsatz; ihre Quote hat sich damit ebenfalls annähernd verdreifacht.

Gleichzeitig wurde die Belegschaft im gesamten Konzern von 792 auf 1.706 mehr als verdoppelt, wobei auch in Deutschland 77 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden.

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