Rund 17.000 km Glasfaserkabel verbinden Österreich mit Asien

Wien (OTS) - Am 14. Oktober 1998 nahm die Telekom Austria AG in ihrem Kompetenzzentrum in Wien-Arsenal an der Eröffnung des "Trans Asia Europe Optical Fibre Cable System" (TAE) teil. Dieses Netz mit seiner östlichsten Destination Shanghai verbindet Asien (China, Kasachstan, Usbekistan, Turkmenistan, Iran, Türkei) sowie die osteuropäischen Länder Ukraine, Polen und Ungarn mit den Glasfasernetzen Österreichs und Deutschlands. Für die Telekom Austria ergibt sich die Bedeutung dieses Netzes vor allem aus dem Transitverkehr zwischen Asien und Europa.

Das bikontinentale Glasfasernetz mit einer Gesamtlänge von ca. 27.000 Kilometern - die nördlichen und südlichen Parallelwege und Verzweigungen miteingerechnet - führt von Frankfurt am Main über Wien, Ungarn, das Schwarze Meer, die Türkei, den Iran, die innerasiatischen Länder entlang der alten Seidenstraße und durch China bis zur Pazifikküste (Shanghai). Der Bau dieses Jahrhundertprojektes gestaltete sich äußerst schwierig, weil die Kabel über mächtige Gebirgszüge, durch riesige Wüsten und am Meeresboden (Schwarzes Meer, Kaspische See) verlegt werden mußten.

Österreich hat sich an diesem Projekt im Jahr des EU-Beitritts (1995) beteiligt, weil schon damals die wachsende Bedeutung des Asiatischen Raums erkannt wurde. Österreich hat damit eine Transitrolle für die acht Nachbarländer und die Wirtschaftszentren Westeuropas übernommen, die aufgrund des rapiden Wachstums der Telekommunikationsmärkte schon in naher Zukunft auch finanziell Früchte tragen wird.

Zugleich wird damit die Kapazität und Qualität der Verbindungen in diese Länder entscheidend verbessert, was dem Wirtschaftsstandort Österreich zugute kommt. Es wird erwartet, daß das TAE-Netz in bereits bestehende internationale Glasfasernetze integriert wird.

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