Fast drei Jahrzehnte im Landtag:

Präs. Franz Romeder feiert "60er"

St.Pölten (NLK) - Seinen 60. Geburtstag feiert übermorgen der frühere Präsident des NÖ Landtages, Mag. Franz Romeder. Er wurde am 16. Oktober 1938 in der Waldviertler Gemeinde Schweiggers als Sohn einer Bauernfamilie geboren. In den NÖ Landtag zog er 1969 ein, er war damals mit 31 Jahren eines der jüngsten Mitglieder des Hohen Hauses. 1981 wurde er zum Dritten Präsidenten, 1988 zum Präsidenten des Landtages gewählt, dem er bis April dieses Jahres, insgesamt also 29 Jahre, angehörte. Nach wie vor ist Romeder Präsident des Österreichischen Gemeindebundes und damit, wie Bundespräsident Dr. Thomas Klestil kürzlich bei der Überreichung eines hohen Ehrenzeichens feststellte, "Österreichs erster Bürgermeister".

Romeder besuchte das Gymnasium im Stift Zwettl und das Stiftsgymnasium Melk, an dem er die Matura ablegte. Beide Bildungstätten haben ihn stark geprägt. Das Jusstudium an der Universität Wien finanzierte er sich als Werkstudent, er arbeitete u.a. bei der Post, als Erzieher und beim NÖ Bauernbund, in dessen Dienste er hauptberuflich nach dem Studium trat. Seine politische Laufbahn begann Romeder 1967 mit der Wahl zum ÖVP-Ortsparteiobmann in Schweiggers. 1971 - er war schon seit zwei Jahren Landtagsabgeordneter - wurde er zum Bürgermeister der Waldviertler Gemeinde gewählt und blieb es bis 1993, also fast ein Vierteljahrhundert. Ab 1976 war er Geschäftsführer, von 1986 bis 1988 Landesobmann des Verbandes NÖ Gemeindevertreter der ÖVP, im Februar 1987 wurde er an die Spitze des Österreichischen Gemeindebundes gewählt. In seine Amtszeit fielen unter anderem die Verankerung des Gemeindebundes als Interessenvertretung der Kommunen in der Bundesverfassung und die Verwirklichung des Konsultationsmechanismus.

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