Egerer: VP–Initiative "Karenzgeld für alle" bringt mehr für unsere Familien

Wahlfreiheit für die Eltern - kein Berufsverbot

Niederösterreich, 14.10.1998 (NÖI) "Die VP-Initiative "Karenzgeld für alle" bringt mehr Gerechtigkeit für die Eltern. So werden pro Jahr in Niederösterreich rund 16.000 Geburten registriert, 12.000 Mütter erhalten Karenzgeld 18 Monate lang in voller Höhe, die übrigen 4000 bekommen, weil sie beispielsweise Bäuerinnen oder Selbständige sind nur 50%, oder, weil sie überhaupt nicht berufstätig waren überhaupt kein Karenzgeld. Das ist ausgesprochen ungerecht und kommt einem Berufsverbot für Mütter bzw. Väter gleich. Die Einführung eines 'Karenzgeldes für alle' würde diese Ungerechtigkeit ein für alle Mal beseitigen", stellte LAbg. Maria Luise Egerer fest.****

Neben der sozialen Gerechtigkeit gibt es noch ein weiteres sehr wichtiges Argument für unsere Initiative: Durch den Wegfall des "Berufsverbotes" für junge Mütter können viele Frauen eine Teilzeitarbeit annehmen. Das würde wiederum den Wiedereinstieg in das Berufsleben nach der Karenzzeit wesentlich erleichtern. "Wir wollen mit unserem Modell ein Höchstmaß an Wahlfreiheit für die Eltern erreichen. Ziel einer verantwortungsvollen Familienpolitik kann es nicht sein, etwas vorzuschreiben. Im Gegenteil: Wir haben die Aufgabe, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, daß sich unsere Familien wohlfühlen und bei aller Wahlfreiheit das beste aus ihrem Familienleben machen können. Das 'Karenzgeld für alle' ist hier sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung", betonte Egerer.
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