Ericsson Austria verstärkt Vertriebsorganisation in Österreich Management Buy Out durch "Austrian BusinessCom Systems AG"

Wien (OTS) - Mehr Kundennähe im Telefonanlagengeschäft

Die Endkundenbetreuung auf dem Gebiet der Kommunikationssysteme in der Zielgruppe mittelständische Wirtschaft wird weltweit zunehmend nicht mehr durch die Hersteller, sondern erfolgreich über indirekte, kundennahe Vertriebskanäle durchgeführt.

Aufgrund dieses internationalen Trends hat sich die Ericsson Austria AG dazu entschlossen, eine insbesondere für den österreichischen Markt innovative Strukturveränderung durchzuführen.

Ericsson Austria - weltweiter Konzernstützpunkt für indirekten Vertrieb

Bereits im Frühjahr 98 wurde Ericsson Austria vom Konzern die Verantwortung für den weltweiten Aufbau einer auf indirekten Vertriebskanälen basierenden Verkaufsorganisation für das Volumengeschäft am Business-Telekommunikationsmarkt übertragen. Grund dafür ist die in Österreich angesiedelte globale Kompetenz für BusinessPhone Telefonnebenstellenanlagen mit Entwicklung, Produktion und weltweitem Vertrieb.

Mit neuer Vertriebsstruktur Trendsetter in Österreich

"Im Vergleich zu den meisten anderen Ländern gibt es in Österreich besonders gute Chancen für qualifizierte, auf Kommunikationssysteme spezialisierte Händler- und Errichterfirmen.", meint Generaldirektor Rolf Nordström von Ericsson Austria: "Wir werden daher unsere eigene, österreichweite und gut ausgebaute Vertriebsorganisation in ein selbständiges Unternehmen auslagern."

"Wir sehen uns hier in einer Vorreiterrolle", ergänzt Rolf Nordström, "die Endkunden können in diesem breiten Marktsegment am besten durch eine besonders anpassungsfähige Vertriebsorganisation, die ein komplettes Angebot - ergänzt durch komplementäre Produkte und

Dienstleistungen - bereitstellen kann, betreut werden. "Time-to-customer" spielt hier eine wichtige Rolle."

Management Buy Out - Basis für eine erfolgreiche Partnerschaft

Der Direktvertrieb der Ericsson Austria AG für Business Kommunikationssysteme für die mittelständische Wirtschaft soll mit der Ericsson Kundendienst GmbH verschmolzen und mittels Management Buy Out (MBO) durch Beteiligung einer Investorengruppe mit der Unternehmens Beteiligungs AG (UBAG), einer Tochter der Raiffeisen Landesbank O.Ö., verkauft werden. Das Management Buy Out erfolgt durch die Ericsson Austria Mitarbeiter Stefan Gubi und Franz Semmernegg.

Die Ericsson Austria AG wird einen 15 % Anteil an dem Unternehmen, das mit 1. Jänner 1999 unter dem Namen, Austrian BusinessCom Systems AG' firmieren soll, halten.

Das neue Vertriebs- und Kundendienst-Unternehmen wird auch für Ericsson Austria-Kunden Montage, Service und Reparatur durchführen.

Die österreichische Ericsson Anlagen Vermietungs- und Wartungs AG, welche bereits bisher die Finanzierung von Mietverträgen innerhalb der Ericsson Austria Gruppe abgewickelt hat, und derzeit Eigentum der Ericsson Finans (Finanzierungsunternehmen der internationalen Ericsson Gruppe) ist, soll ebenfalls zum gleichen Zeitpunkt zu 100 % an die Investorengruppe verkauft werden. Die Miet- und Wartungsgeschäfte der Ericsson Austria AG und der neuen Vertriebs-und Kundendienstfirma sollen weiterhin über dieses neue abhängige Finanzierungsunternehmen erfolgen.

Business Kommunikationslösungen für die mittelständische Wirtschaft

Eine weitere Zielsetzung ist es, die neue Vertriebs- und Kundendienstfirma auch als Distributionsplattform für zusätzliche Produkte und Dienstleistungen außerhalb des Ericsson Standardprogramms aufzubauen.

"Bei Business Kommunikationssystemen für die mittelständische Wirtschaft geht es heute ebenso wie bei großen Unternehmen um immer anspruchsvollere Gesamtlösungen anstelle reiner Produktlösungen", sagt Stefan Gubi. "Hier wird das neue Unternehmen von Beginn an in dieser Zielgruppe entsprechende Kompetenzen von modernsten Kommunikationssystemen bis hin zu Beratungsdienstleistungen zur Optimierung der Kommunikationsabläufe unserer Kunden anbieten und als Ericsson Partner auf das Know How und die Systemlösungen der internationalen Ericsson Gruppe zurückgreifen können."

Position von Ericsson Austria durch neue Konzernstruktur gestärkt

Ericsson Austria hat im Konzern weltweite Kompetenzen hinsichtlich Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Nebenstellenanlagen Business Phone und im Bereich der Übertragungstechnik. Der Exportanteil beträgt heute bereits etwa 50 % des Umsatzes.

Die vom neuen Ericsson Konzernchef und CEO Sven-Christer Nilsson gestern präsentierte neue Konzernstruktur mit der Schaffung eines eigenen Unternehmensbereichs für das Segment Telekommunikationslösungen für Unternehmen und damit einem deutlichen Commitment, hier verstärkt tätig zu sein, betrifft ein Gebiet, auf dem Ericsson Austria bereits traditionell durch einen hohen Marktanteil und eine breite Kundenbasis eine starke Position hat.

"Die Schwerpunktsetzung auch auf Investitionen in eine künftige Entwicklung dieses Bereiches gibt uns eine hervorragende Basis für einen weiteren Ausbau unserer Aktivitäten, die wir bei Ericsson Austria im Großkunden (Key Account) Geschäft verstärkt einsetzen werden," meint Rolf Nordström. "Diese Entwicklung fördert im gleichen Ausmaß auch die Aktivitäten der neuen Partnerfirma. Mit diesen beiden strategischen Vertriebseinheiten hat Ericsson in Österreich zwei Pfeile im Köcher, um unsere Zielsetzung, Nr.1 auf diesem Gebiet in Österreich zu werden, zu erreichen."

Weiteres Wachstum bei Systemlösungen für Netzbetreiber und bei Mobiltelefonen

Die beiden anderen Kundenzielgruppen zugeordneten Unternehmensbereiche "Netzbetreiber" und "Konsumprodukte" - im wesentlichen Handies - bilden ebenfalls neben den globalen Konzernkompetenzen eine solide Basis für ein weiteres Wachstum der Ericsson Austria AG auf dem österreichischen Markt.

Rückfragen & Kontakt:

Ericsson Austria AG,
1121 Wien, Pottendorfer Straße 25-27
Dir. Prok. Ing. Gerhard Gindl,
Unternehmenssprecher
Tel. +431-81100-4046,
gerhard.gindl@sea.ericsson.se

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