Dr. Karl Kummer-Institut Kritik der ÖVP durch ÖVP-Funktionäre

Wie die Blinden von der Farbe reden! Wien (OTS) - Die ÖVP hat Kritik verdient, jedoch nicht die Kritik, die Franz Fischler, Christoph Leitl und andere profilierungssüchtige Personalreserven an ihr üben.

Schon der Franz Fischler zugeschriebene Satz: Die strikte Ausrichtung auf christliche Werte ist heute ein zu schmaler Ansatz, um mehrheitsfähig zu sein, zeigt, dass die selbsternannten Kommentatoren offensichtlich nicht wissen, was christliche Werte sind und daher wie die Blinden von der Farbe reden, sagte heute der Vorsitzende des Dr. Karl Kummer-Institutes, FCG-Bundessekretär Karl Klein.

Der Theologe P.P. Zulehner teilte deshalb schon vor Jahren die schwarze Reichshälfte zu Recht in Christen (Menschen, die sich um die Nachfolge Christi bemühen) und in Christentümliche (Traditionalisten, die zwar die christlichen Traditionen hochhalten aber weiter keine Konsequenzen aus ihrem Christsein ziehen) meinte Klein.

Es gibt nichts breiteres und konkreteres für politisches Handeln als die Christlichen Soziallehren (katholisch aber auch evangelisch), und nur dann, wenn die ÖVP sich strikt an dieser frohen Botschaft orientiert, kann sie mehrheitsfähig sein. Wer authentisch handelt, wird von vielen Menschen ernst genommen, auch wenn diese nur ein Stück des Weges mitgehen wollen! Wer populistisch sich überall anbiedert, ist unglaubwürdig. Wer dauernd das Wort liberal im Mund führt, sollte wissen, was es bedeutet. Christen sind Anhänger der Idee der Sozialen Gerechtigkeit in einer solidarischen Gesellschaft. Sie sind für die Menschen nicht liberal.

Allen Kritikern sollte man Max Frisch ins Gedächtnis rufen, der einmal sagte: Man sollte dem anderen die Wahrheit wie einen Mantel hinhalten, dass er hineinschlüpfen kann und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren schlagen.

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