Land hat seit einem Jahr Gleichbehandlungbeauftragte:

Hauptsächlich Beschwerden über Gehälter

St.Pölten (NLK) - Niederösterreich hat seit einem Jahr eine Gleichbehandlungsbeauftragte: Die Juristin Dr. Christine Rosenbach wurde von der Landesregierung am 7. Oktober 1997 bestellt. "Insgesamt wurden an mich knapp 20 schriftliche Anfragen und Beschwerden sowie zahlreiche telefonische Anfragen gerichtet", zog Rosenbach heute Bilanz. Die Anfragen, die vor allem von Frauen kamen, hätten sich hauptsächlich auf Gehaltsfragen, berufliches Fortkommen und sexuelle Belästigung bezogen. Wichtiger Schritt sei die Bestellung der Koordinatoren für Gleichbehandlung und Frauenförderung an den Dienststellen des Landes, der Gemeinden und im Bereich der Landeslehrer gewesen. Die Koordinatoren sind für alle Dienstnehmer erste Ansprechpartner für ihre Probleme am Arbeitsplatz. Die Koordinatoren werden in Schulungen unter anderem in das Dienst- und Besoldungsrecht, in die Personalvertretung und in die Gleichbehandlung sowie die Frauenförderung eingeführt. Ein weiteres Instrument ist die NÖ Gleichbehandlungskommission, die sich mit Gutachten zu konkreten Beschwerdefällen, mit Empfehlungen zu Angelegenheiten der Gleichbehandlung und mit Stellungnahmen zu einschlägigen Gesetzen im Begutachtungsverfahren beschäftigt. "Als nächstes wollen wir die ersten Frauenförderpläne erarbeiten und unsere Koordinatoren noch besser schulen", erläuterte Rosenbach.

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