Installationsfirma des Ex-FPÖ-Abgeordneten Mentil von Insolvenz bedroht

FPÖ-Klubchef Stadler erwägt Anzeige gegen den "wilden Abgeordneten"

Wien (OTS) - Dem am Montag erscheinenden Nachrichtenmagazin FORMAT liegen Informationen vor, nach denen die Installationsfirma des vergangene Woche aus der FPÖ ausgeschlossenen, nunmehr "wilden" Abgeordneten Hermann Mentil von der Insolvenz bedroht ist. Die Diskussion um das Finanzdebakel der FPÖ Niederösterreich und seine Person habe sich "negativ auf sein Unternehmen ausgewirkt", so Mentil gegenüber FORMAT. Vorläufig seien aber nur Arbeitsplätze, nicht die ganze Firma gefährdet. Auch der Kreditschutzverband von 1870 bestätigt "Insolvenzgefahr" für Mentils Unternehmen. ****

Unterdessen erwägt der FPÖ-Klubobmann Ewald Stadler, der die niederösterreichische Partei sanieren soll, eine Anzeige gegen Mentil: Stadler liegt ein Bankwechsel über eine Million Schilling vor, der vom damaligen Parteikassier Mentil gezeichnet ist. Stadler:
"Mentil hat den Wechsel mitunterschrieben, obwohl er die Parteifinanzien genau gekannt hat. Er hat treuwidrig gehandelt, wenn er ohne Parteibeschluß Wechsel unterschrieben hat." Sollten strafrechtlich relevante Tatbestände auftauchen, will Stadler Mentil sofort anzeigen.

Mentil wehrt sich: "Als Finanzreferent mußte ich diesen Wechsel unterschreiben. Das sind absolut korrekte Bürgschaften."

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