Universitätslehrgang für Regionalentwicklung

LHStv. Höger: Angewandte Regionalisierung

St.Pölten (NLK) - "Niederösterreich hat mit der seit über 10 Jahren laufenden Regionalisierung vorweggenommen, was heute in der EU zur Selbstverständlichkeit geworden ist: Eine gezielte Förderung der Regionen, um annähernd gleiche Lebens- und Arbeitsbedingungen zu erreichen. Mit einem Mitteleinsatz von rund 4 Milliarden Schilling konnten bald 800 Projekte in allen Teilen des Landes realisiert und Investitionen von mehr als 14 Milliarden Schilling ausgelöst werden -bereits in der "Halbzeit", denn die Regonalisierung läuft noch 10 Jahre weiter. Mit dem Start des "Universitätslehrganges für Regionalentwicklung" im Technologie- und Bildungszentrum (TBZ) in Groß Siegharts verfügen wir nun auch über eine qualifizierte akademische Ausbildungsschiene zur europäischen Regionalentwicklung", erklärte Landeshauptmannstellvertreter Ernst Höger heute bei der Eröffnung dieses Lehrganges.

Im Rahmen dieser neuen, zweijährigen berufsbegleitenden Weiterbildung, die mit dem Titel "Akademischer Regionalmanager" abschließt, wird Fachwissen über die wirtschaftliche, politische, rechtliche und gesellschaftliche Entwicklung von EU-Regionen vermittelt und professionelle Kompetenz aufgebaut. Damit wird das Waldviertel zu einem Zentrum der europäischen Regionalentwicklung. "Unsere Zukunft ist untrennbar mit einem klaren Bekenntnis zu Niederösterreich als Industrie-, Wirtschafts-, Bildungs- und Forschungsstandort verbunden, dem auch entsprechende Taten folgen müssen. Einmal mehr war das Waldviertel kreativ und erfolgreich und es haben all jene Recht bekommen, die trotz der vielen ‚Unkenrufe‘ unermüdlich ihr Ziel eines Lehrgangs Groß Siegharts verfolgt haben. Dafür gebührt Dank und Anerkennung", betonte Höger.

Die Ansiedlung des Universitätslehrganges für Regionalentwicklung im Waldviertel ist noch dazu angewandte Regionalisierung, wie sie mit der Fachhochschule, dem RIZ und der Civitas Nova in Wiener Neustadt oder der Donauuniversität in Krems eingeleitet wurde: Ausbildungs-, Forschungs-, Kompetenz- und Produktionsstätten auf internationalem Niveau über das ganze Land zu verteilen, um so niederösterreichweit Schwer- und Kristallisationspunkte der europäischen wie der Landesentwicklung zu bilden, hob Höger abschließend hervor.

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