Riedl: Donaubrücke Traismauer ist Notwendigkeit für das Weinviertel

Mit einem Baubeginn ist ab 2003 zu rechnen

Niederösterreich, 10.10.1998 (NÖI) "Die geplante Donaubrücke Traismauer, die auch im Landesverkehrskonzept mit der Prioritätsstufe 1b versehen ist, ist eine Notwendigkeit für das Weinviertel. Erst mit dieser Brücke ist eine wirkliche optimale Anbindung an die Landeshauptstadt St. Pölten gewährleistet", erklärte LAbg. Alfred Riedl. ****

Riedl wies in diesem Zusammenhang darauf hin, daß der Standort für die Donaubrücke bei Traismauer auf allen Linien optimal ist. So sind die Wege vom Süden bereits vorgegeben, ebenso wie im
Norden der Zugang bis zur Donau. "Bedenken innerhalb der Bevölkerung bezüglich der Umweltverträglichkeit können sicherlich im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsprüfung beseitigt werden. Derzeit liegt eine Machbarkeitsstudie vor, die Anfang November dem Ministerium übermittelt wird. Sobald wir dafür Grünes Licht haben, können wir mit der Planung und der Einleitung einer Umweltverträglichkeitsprüfung beginnen", so der Abgeordnete weiter.

An die Adresse der Grünen gerichtet, erklärte der Abgeordnete, daß es bei ihnen bereits Tradition ist, sich gegen wichtige verkehrspolitische Maßnahmen auszusprechen. So geschehen beim vierspurigen Ausbau der B3 zwischen Stockerau und Tulln. Dieser Ausbau ist nun, Gott sei Dank, aufgrund des Engagements von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll Wirklichkeit. Dadurch konnte ein Riesengewinn an Sicherheit erzielt werden.

"Diese Brücke, die sowohl volkswirtschaftliche als auch verkehrspolitische Vorteile für die Region 'Weinviertel' hat, wird gemeinsam mit der Bevölkerung geplant werden. Wir wollen nichts über die Köpfe der Bürger entscheiden. Wir werden aber alle Vorteile dieses wichtigen Verkehrsweges der Zukunft aufzeigen und dafür sorgen, daß sowohl die Umwelt keinen Schaden erleidet, als auch unsere Pendler endlich die notwendigen Verbesserungen
erfahren und unsere Region eine neue Entwicklungschance erhält", betonte Riedl.

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