Mariahilfer Liberale schlagen eigene Variante zur Verkehrsführung auf der Gumpendorfer Straße vor

Mit Antwortkarte an den Bezirksvorsteher sollen MariahilferInnen über Abstimmungsvarianten mitentscheiden können!

Wien (OTS) Die von der Bezirksvorstehung Mariahilf vorgeschlagenen drei Varianten zur Verkehrsführung auf der Gumpendorfer Straße seien nicht ausreichend durchdacht worden und würden viel eher zu verstärktem Verkehrsaufkommen auf der Gumpendorfer Straße führen, kritisierte der liberale Bezirksrate Heinrich Grätzner. Das eigentliche Problem sei, daß die Anrainer - vom Getreidemarkt kommend - einen weiten Umweg über die Linke Wienzeile bzw. Laimgrubengasse fahren müssen, was zeitaufwendig sei und unnötigerweise zu mehr Lärmbelästigung und Abgasen führe.

Der liberale Vorschlag gehe dahin, die Gumpendorfer Straße schon ab dem Getreidemarkt stadtauswärts bis zur Windmühlgasse/Apollokino zu öffnen. Notwendig sei, daß ein Abbiegegebot beim Apollokino rechts in die Windmühlgasse. Damit könne verhindert werden, daß die Gumpendorferstraße zum Schleichweg Richtung Gürtel oder Wienzeile werde, erklärte Grätzner.

"Wesentlichster Vorteil dieser Variante ist, daß der untere Teil der Gumpendorfer Straße für die Anrainer vor allem vom Getreidemarkt her leichter erreichbar wird, ohne dabei einen Schleichweg durch den 6. Bezirk zu öffnen", so Grätzner. In einem Brief an fast 5.000 Haushalte wurden die MariahilferInnen aufgerufen, darüber zu entscheiden, ob auch die liberale Variante zur Abstimmung kommen soll.

"Herr Achleichtner hat die Variante Rahlgasse aus dem Hut gezaubert und sie mit 'vielen Bürgerwünschen' begründet. In Wahrheit ist das ganze eine Mogelpackung, mit der der erste Schritt für die Gesamtöffnung der Gumpendorfer Straße gesetzt wird", so Grätzner.

Wie aus dem Büro der Bezirksvorstehung zu hören ist, sind bereits in den ersten Tagen an die hundert Antwortkarten von Mariahilfer BürgerInnen an den Bezirksvorsteher eingelangt, die sich für die liberale Variante aussprechen. "Wenn dem Bezirksvorsteher Bürgerwünsche wirklich wichtig sind, dann bringt er auch den liberalen Lösungsansatz zur Verkehrsproblematik auf der Gumpendorfer Straße zur Abstimmung", meinte Grätzner abschließend.

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