Heute Spatenstich zur Tulln-Südumfahrung - in einem Jahr fertiggestellt

LH Pröll: Verkehrspolitische Sinale, mehr Sicherheit und Lebensqualität

St.Pölten (NLK) - Eine Stadt und eine Region atmen auf: heute vormittags nahm Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll den Spatenstich zur Südumfahrung der Stadt Tulln gemeinsam mit Bürgermeister Willi Stift vor. In einem Jahr wird der langgehegte Wunsch der Tullner Bevölkerung nach einer Entlastung ihrer Stadt vom Durchzugsverkehr erfüllt sein, nur zwei Jahre nach dem bei der Donaubrückeneröffnung vom Landeshauptmann abgegebenen Versprechen, die Südumfahrung bald in die Tat umzusetzen.

"Mit dieser Straße geben wir mehrere verkehrspolitische Signale:
eine höhere Sicherheit, eine Entlastung des Tullner Stadtkernes vom Verkehr und damit mehr Lebensqualität sowie eine bessere Erreichbarkeit der Stadt", stellte der Landeshauptmann zum neuen Projekt fest. In keiner anderen Region des Landes habe es so viele dem Verkehr dienende Bauten gegeben wie rund um die Stadt Tulln: die Donaubrücke mit einer ersten Entlastung der Stadt und den Weiterbau der Stockerauer Autobahn bis Tulln. Und zum dreispurigen Ausbau der Westautobahn meinte Pröll, bezugnehmend auf die vielen schweren Unfälle in der letzten Zeit: "Wir stellen die nötigen Rahmenbedingungen für einen sicheren Straßenverkehr her, die Verkehrsteilnehmer und insbesondere der Schwerverkehr sind aufgefordert, im Straßenverkehr mehr Disziplin zu üben!"

Bereits in einem Jahr erfolgt die Verkehrsfreigabe der neuen 2,7 Kilometer langen Südumfahrung. Die Baukosten betragen 38 Millionen Schilling, die Stadt löste für 15 Millionen Grundstücke ab. Das Straßenstück befindet sich im Verlauf der L 2151 und stellt eine Verbindung mit der B 213 beim Kreis Tulln West her. Sollten weitere Grundablösen wie vorgesehen vor sich gehen, wird nach Abschluß der Bauarbeiten die Südumfahrung in Richtung Langenlebarn weitergebaut. Dieses drei Kilometer lange Straßenstück wird wiederum 16 Millionen Schilling erfordern.

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