Kurzpraktika im NÖ Verbindungsbüro:

Schon 21 Landesbeamte waren in Brüssel

St.Pölten (NLK) - Das Verbindungsbüro Niederösterreich in Brüssel bietet niederösterreichischen Landesbediensteten die Möglichkeit, ein Praktikum in der EU-Hauptstadt zu absolvieren, die sogenannte "Kurz-Stage". Bisher haben schon 21 Landesbedienstete dieses Praktikum absolviert und konnten sich davon überzeugen, daß die oft verteufelte Brüsseler Verwaltung doch nicht so bürokratisch ist wie ihr oft vorgeworfen wird.

Zielgruppe der "Kurz-Stage" sind Landesbedienstete, die in ihrer täglichen Arbeit mit EU-Angelegenheiten konfrontiert sind. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, sich selbst ein Bild von der Brüsseler Verwaltung zu machen und die Strukturen sowie die Arbeitsweise der EU kennenzulernen. Weiters schaffen sich die Teilnehmer ein Kontaktnetz zu Spezialisten auf EU-Ebene, die sie später im Bedarfsfall ansprechen können. Das Verbindungsbüro hilft bei der Vorbereitung des Praktikums, stellt den Teilnehmern einen Arbeitsplatz zur Verfügung und betreut sie auch während des Aufenthaltes. Das reicht von Hilfestellungen bei der Quartiersuche bis zur Vermittlung von Kontakten in die EU-Organisationen.

Abgesehen von entsprechenden Vorkenntnissen, die mitzubringen sind, muß ein Landesbediensteter, bevor er nach Brüssel kommt, einen Arbeitsplan ausarbeiten, in dem grundsätzlich festgelegt wird, in welchen Angelegenheiten er die jeweiligen europäischen Institutionen kontaktieren möchte, also beispielsweise für die Besprechung von konkreten Projekten, für Recherchen von diversen Förderprogrammen usw.

Das Verbindungsbüro bietet aber nicht nur Landesbediensteten die Möglichkeit eines Praktikums. Auch Studenten und Dissertanten haben die Chance einer unbezahlten Stage. Konkret bedeutet das, daß niederösterreichische Studenten in der Endphase ihrer Ausbildung für eine individuell festzulegende Zeit ins Verbindungsbüro kommen können, um dort einerseits Arbeitserfahrungen in einem internationalen Bereich zu sammeln bzw. sich mit der EU-Materie vertraut zu machen und andererseits Recherchen für die Diplomarbeit oder Dissertation durchzuführen. Darüber hinaus organisiert das Büro in Zusammenarbeit mit dem Besucherdienst der Ständigen Vertretung Österreichs in Brüssel auf Anfrage auch Informationstage für Gruppen aus Niederösterreich. Auch bei der Organisation von Veranstaltungen zu EU-relevanten Themen in Niederösterreich wird das Verbindungsbüro regelmäßig zu Rate gezogen, vor allem wenn es um die Auswahl von Referenten aus Brüssel geht.

Landesbedienstete, die sich für eine "Kurz-Stage" in Brüssel interessieren, können sich wie schon bisher an den Leiter des Europareferates beim Amt der NÖ Landesregierung, Hofrat Dr. Otto Weissmann, wenden. Im übrigen ist das Verbindungsbüro gerade dabei, ein Infoblatt über die "Kurz-Stage" auszuarbeiten.

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