VP-Symposion Grenzregionen - Land mit Zukunft

LH Pröll fordert andere Parameter für Strukturförderung

St.Pölten (NLK) - Die Arbeitslosenrate alleine sei ungeeignet, um jene Regionen zu ermitteln, die künftig unter die EU-Strukturförderung fallen werden. Das niederösterreichische Grenzland, durch eine hohe Abwanderungsquote betroffen, müsse man auch danach und nach der Wirtschaftskraft beurteilen, meinte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bei der Eröffnung der Enquete "Grenzregionen - Land mit Zukunft", die heute im Kloster Und in Krems stattfindet. Auch die westlichen Bundesländer müßten einsehen, daß der Ausbau in Niederösterreich wesentlich später begonnen habe und daß jetzt die Zeit gekommen sei, die Fördermittel der EU dort einzusetzen, wo jahrzehntelang keine Investition möglich war. Die Osterweiterung der EU sei eine gegebene Sache, Niederösterreich müsse sich darauf optimal einstellen und die Chancen nützen, meinte der Landeshauptmann.

Das weitere Symposions-Programm enthält Impulsreferate von Fachleuten, die aus Theorie und Praxis Rezepte für die Entwicklung des Grenzlandes im Hinblick auf die Osterweiterung vermitteln: Der in Vorarlberg tätige St.Gallener Unternehmensberater Dr. Gerald Mathis spricht über "Einfluß von Gesellschaft und Wertvorstellungen", die Bürgermeisterin der Gemeinde Vitis, Irmtraud Berger, berichtet über die "Überlebensstrategie einer Gemeinde im Grenzland", der Waldviertel-Beauftragte Direktor Adolf Kastner und Eco Plus-Geschäftsführer Dkfm. Theodor Krendelsberger befassen sich mit der regionalen Entwicklung, und ÖBB-Vorstandsdirektor Dr. Gerhard Stindl befaßt sich mit der "Bedeutung der ÖBB für die Grenzregionen Österreichs".

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