FP-Kratohwil: Freiheitliche fordern gezielte Förderungen für Tages – und Gesundheitstourismus

Industrieviertel bedarf besonderer Unterstützung

St. Pölten, OTS – "Um den Tourismus wieder zu beleben ist es besonders wichtig, bei den Förderungen für riesige Hotelkomplexe nicht auf die Klein- und Mittelbetriebe zu vergessen", stellte gestern die freiheitliche Tourismussprecherin LAbg. Christa Kratohwil im Zuge der Landtagssitzung fest. Denn auch der Tourismus in Niederösterreich müsse sich dem Trend der Zeit anpassen, um mit dem österreichweiten Standard mithalten zu können.****

Besondere Aufmerksamkeit müsse hierbei dem Industrieviertel gezollt werden, das bezüglich Tourismus zu den schwächsten Zonen Niederösterreichs zu zählen sei, so Kratohwil. Die Freiheitlichen sehen die größten Chancen in der Förderung des Tages- und Gesundheitstourismus. Diese beiden Branchen seien besonders wichtig, um der EU-Osterweiterung stand halten zu können und der damit verbundenen Konkurrenz der Billiganbieter entgegenzutreten. "Unabdingbar ist es aber alle Gewerbetreibenden und Gemeinden zu informieren. Viele förderbare Projekte werden aufgrund drastischen Informationsmangels erst gar nicht in Angriff genommen", ist die freiheitliche Mandatarin überzeugt.

Als weitere positive Folge der Förderung von Klein – und Mittelbetrieben sieht Kratohwil das Eindämmen der Arbeitslosigkeit in Niederösterreich. "Besonders den vielen arbeitslosen Frauen und Lehrstellensuchenden könnte damit geholfen werden." Kratohwil appellierte abschließend an Landesrat Gabmann die freiheitlichen Forderungen zu überdenken und nicht nur Grenzgebiete und Großprojekte zu fördern, sondern im Sinne der Ankurbelung des Tourismus und Eindämmung der Arbeitslosigkeit in Niederösterreich tätig zu werden.

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