Grenzsicherheit: Mikl-Leitner bestürzt über Arbeitsauffassung von Schlögl

Aufarbeiten von Versäumnissen erst nach massivem Druck

Niederösterreich, 9.10.1998 (NÖI) Als "Armutszeugnis für die Arbeitsauffassung des Innenministers" bezeichnete heute VP-Landesgeschäftsführerin Mag. Johanna Mikl-Leitner die Tatsache, daß erst auf massiven Druck von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und der VP Niederösterreich erste Maßnahmen gesetzt und die ersten vier von den längst versprochenen 12 Wärmebildkameras geliefert wurden. "Wenn er es mit der Arbeit für dieses Land wirklich ernst meint, darf er sich nicht auf Versprechungen und Sonntagsreden beschränken. Taten statt schöner Worte sind gefragt", so Mikl-Leitner. ****

Als völlig unzureichend bezeichnete Mikl-Leitner die Zusage Schlögls wonach vorübergehend bis 11.11.1998 alternierend rund 110 Gendarmen an die NÖ-Grenze kommen sollen. "Ich hoffe hier handelt es sich um keinen Faschingsscherz", so Mikl-Leitner in Anspielung auf den zu diesem Zeitpunkt beginnenden Fasching. "Die Situation
an der Grenze ist sehr ernst. Der Innenminster muß seine selbst zugegebenen Versäumnisse aufarbeiten und seine Hausaufgaben zu einer effektiven Grenzsicherung erledigen", so Mikl-Leitner.

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