Hofbauer: Massiver Pröll-Druck zeigt Wirkung: Erste Wärmebildkameras trudeln ein

"Loch-auf-Loch-zu-Taktik" soll Versäumnisse wiedergutmachen

Niederösterreich, 8.10.1998 (NÖI) "Der massive Druck von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und das Aufzeigen der vielen Versäumnisse, die sich Innenminister Schlögl in bezug auf die Grenzsicherung in Niederösterreich geleistet hat, zeigen erste Wirkung. Bekanntlich gab es in Niederösterreich bis gestern keine einzige funktionstüchtige Wärmebildkamera. Aber seit gestern, "man höre und staune", sind drei derartige Kameras in unserem
Bundesland eingetrudelt. Zwei um 20.00 Uhr in Mistelbach und eine
am Nachmittag in Waidhofen an der Thaya", erklärte der Sicherheitssprecher der VP NÖ, LAbg. Johann Hofbauer.****

Einziger Wermutstropfen: Die beiden Wärmebildkameras in Mistelbach kommen aus der Steiermark. "Schlögl beginnt nun mit einer 'Loch-auf-Loch-zu-Taktik', seine Versäumnisse zu vertuschen. Was dem einen Bundesland fehlt, wird dem anderen vorübergehend weggenommen. Das kann wohl auch nicht der richtige Weg einer verantwortungsvollen Sicherheitspolitik sein", so der Abgeordnete weiter.

"Im Rahmen der heutigen 'Aktuellen Stunde' im NÖ Landtag werden wir den Innenminister auf all seine Versäumnisse aufmerksam machen und hoffen darauf, daß sich unser Druck auch weiterhin auswirkt.
Es wäre nur angebracht, daß sich der Innenminister jetzt endlich zu einer wirklichen Lösung für Niederösterreich und seine Sicherheit durchringt. Wir brauchen eine sichere Grenze und einen Innenminister, der die Rahmenbedingungen dafür schafft", betonte Hofbauer.

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