Motivationsschub für mehr Verkehrssicherheit

Amstetten startet Aktionswoche "Gemeinsam Sicher 98"

St.Pölten (NLK) - Mit einer Präsentation von "Gemeinsam Sicher 98" starteten heute in Amstetten das Kuratorium für Verkehrssicherheit NÖ (KfV) und die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt eine Verkehrssicherheitswoche, die durch Bewußtseinsbildung einen Motivationsschub für mehr Verkehrssicherheit bringen soll. In Kooperation mit dem Jugend-referat der NÖ Landesregierung, der Stadt Amstetten, dem Roten Kreuz und dem Bezirksgendarmeriekommando finden bis 16. Oktober zahlreiche Aktionen statt, die dazu beitragen sollen, den Straßenverkehr in der Stadt "menschengerechter" zu machen.

Den Weg Amstettens zu einer verkehrssicheren Stadt beweist auch eine österreichweite Unfallstatistik aus Städten mit mehr als 20.000 Einwohnern. Hier ist Amstetten knapp hinter Baden und Wien mit 4 Verunglückten je 1.000 Einwohner unter den sichersten Städten gereiht. Mödling folgt an vierter und Klosterneuburg an sechster Stelle, während St.Pölten und Wiener Neustadt im Mittelfeld placiert sind. In Wels und Steyr hingegen ist das Risiko, im Straßenverkehr zu verunglücken, mehr als dreimal so hoch wie in Amstetten.

Auf Anregung des KfV wird in der Verkehrssicherheitswoche eine Reihe von Aktivitäten zusammengefaßt, um mit der gebündelten Präsenz vor allem junger Menschen auf die Gefahren im Straßenverkehr hinzuweisen und zu entsprechenden Änderungen zu motivieren: Die Aktion "Känguruh" soll in Volksschulen für die Verwendung von Kindersitzen Werbung machen, "Zebra" steht für Veranstaltungen, die auf den Vorrang für Fußgänger auf dem Zebrastreifen aufmerksam machen. "Schüler für mehr Verkehrssicherheit" verteilen an vorbildliche Autofahrer Äpfel bzw. an Verkehrssünder Zitronen. "Mobile Tempoanzeigen" sollen gegebenenfalls zum Einbremsen animieren, und schließlich werden Schüler als "Weiße Engel" in der Fußgängerzone und vor Kindergärten an die Gurtenpflicht erinnern.

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