Erstmals "Altlastentag Niederösterreich"

Kritische Auseinandersetzung mit brennendem Problem

St.Pölten (NLK) - Die fachlichen, rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen der Sanierung von Altlasten, wie etwa der Berger-oder der Fischer-Deponie, und Verdachtsflächen werden am kommenden Dienstag, 13. Oktober, ab 9 Uhr im Ostarrichisaal des NÖ Landhauses in St.Pölten diskutiert: Erstmals veranstalten die Abteilungen Wasserrecht und Wasserwirtschaft des Amtes der NÖ Landesregierung einen "Altlastentag Niederösterreich". Auf dem Programm stehen Vorträge österreichischer und internationaler Experten auf dem Gebiet der Altlastensanierung. Als Teilnehmer werden Fachleute aus Verwaltung und Wirtschaft erwartet. Auch Umwelt-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka wird am Nachmittag am Altlastentag teilnehmen. Im übrigen hat Niederösterreich als erstes Bundesland einen "Leitfaden Verdachtsflächen" erarbeitet, um künftig eine gezielte, nach Gefährdungspotential gereihte und volkswirtschaftlich optimierte Bearbeitung zu ermöglichen.

Präsentiert und diskutiert werden vor allem die Frage nach der Effizienz, des Altlasten-Sanierungsgesetzes bis hin zu Vorschlägen für eine Novellierung, die Finanzierung der aufwendigen Sanierungen, die Förderung durch die öffentliche Hand und die volkswirtschaftliche Sinnhaftigkeit der derzeit bestehenden Verpflichtung, "alles und zu hundert Prozent zu sanieren".

AVISO AN DIE REDAKTIONEN:
Sie sind herzlich eingeladen, am "Altlastentag Niederösterreich" teilzunehmen (Dienstag, 13. Oktober, St.Pölten, Landhaus, Haus 1A, 2. Stock, Ostarrichisaal, 9 bis 12 Uhr und 13.45 bis 17 Uhr). Überdies stehen Ihnen am Mittwoch, 14. Oktober, von 10 bis 12 Uhr Mag. Elfriede Riesinger (Abteilung Wasserrecht, Telefon 02742/ 200/4387) und Dipl.Ing. Peter Obricht (Abteilung Wasserwirtschaft, Telefon 02742/ 200/4154) für Detailauskünfte zur Verfügung.

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