Berichterstattung des "Kurier" verharmlost Suchtgift-Einnahme

Drogen am Steuer genauso gefährlich wie Alkohol

Wien (ÖVP-Klub) Empört zeigte sich heute der Drogensprecher der Wiener ÖVP, LAbg. GR Gerhard PFEIFFER, über die offensichtliche Verharmlosung von Suchtgiften in einem Beitrag im heutigen
"Kurier". "Der Argumentation des Kurier-Redakteurs folgend, wäre vor dem Antritt einer Autofahrt die Einnahme von Haschisch
nahezu empfehlenswert", meinte PFEIFFER.*****

"Die selbe Gruppe, die sich in der Diskussion rund um die Einführung der 0,5 Promille-Grenze als Vorkämpfer zu profilieren versuchte, verharmlost schon seit Jahren den Umgang mit Suchtgiften", sieht PFEIFFER einen Widerspruch in sich. Der, für seine liberale Haltung zu Suchtgiften berüchtigte, Sprecher des Justizministeriums, Gerhard Litzka, sei offensichtlich nicht
fähig diesen Widerspruch zu erkennen und deklariere sich damit einmal mehr als "Drogenfreund".

Diese Art der Berichterstattung sei ein weiterer Versuch, auf
die derzeit laufenden Beratungen für ein neues Wiener
Drogenkonzept Einfluß zu nehmen. Die Zielrichtung, so PFEIFFER, scheint klar: "Einige wollen hier offensichtlich das Modell der Schweizer übernehmen, wo Haschisch freigegeben und Heroin auf Krankenschein verabreicht wird." Dafür stehe die Wiener ÖVP mit Sicherheit nicht zur Verfügung.

PFEIFFER unterstützte das deutsche Modell - gesetzliche Regelung für einen Drogentest im Verdachtsfall - und die Forderungen der Wiener Polizei nach einer raschen Einführung dieses Modells. "Es darf einfach nicht sein, daß unter Drogeneinfluß stehende Autolenker die Sicherheit unserer Mitbürger im Straßenverkehr gefährden", stellte der VP-Drogensprecher klar.****

(schluß)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: (01) 4000/81915

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR/VPR