Onodi: Vorhaben des Bundes zur Aufwertung der Rettungssanitäter ist zu begrüßen

Soziale und berufliche Absicherung muß verbessert werden

St. Pölten, (SPI) - Die hauptberuflichen Rettungssanitäter sind derzeit arbeitsrechtlich als Hilfsarbeiter eingestuft. Wenn sie lange vor dem regulären Pensionsalter etwa durch ein Bandscheibenleiden ihre auch körperlich schwere Arbeit nicht mehr ausüben können, haben sie daher keinen Berufsschutz und müssen sich den Verweis auf Tätigkeiten wie Parkplatzwächter, Kinobilleteur und ähnliches gefallen lassen. "Die vorgesehene Aufwertung dieser Berufsgruppe zu einem attraktiven, qualifizierten und praxisgerecht ausgebildeten Gesundheitsberuf im derzeit in Begutachtung befindlichen Entwurf des Rettungssanitätergesetzes ist daher sehr zu begrüßen", stellt die 2. Präsidentin des NÖ Landtages und Gesundheitssprecherin der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Heidemaria Onodi, heute fest.****

Weiters soll durch eine Reform der Ausbildung der rasanten Entwicklung im Bereich der Notfallmedizin Rechnung getragen werden. Eine optimale Ausbildung nach dem letzten Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse ist daher eine unverzichtbare Forderung, die auch von allen Kapazitäten der Notfallmedizin vehement unterstützt wird. Rund zwei Jahre lang wurde im Gesundheitsministerium mit Vertretern der Rettungsorganisationen und der Gewerkschaft verhandelt und über die Eckpunkte des derzeitigen Entwurfes Einvernehmen erzielt. "Für die Absicherung der hohen Qualität unseres Rettungswesens muß einfach auch auf die berechtigten Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in ihrem Job wirklich eine hervorragende Leistung erbringen, Rücksicht genommen werden", so die SP-Gesundheitssprecherin. "Wenn jetzt bereits die ÖVP den Gesetzesentwurf zu zerpflügen sucht, beweist dies nur die Tatsache, daß die Volkspartei offenbar die letzten zwei Jahre an Verhandlungen verschlafen hat", kommentiert Onodi Aussagen von VP-Abg. Bauer. (Schluß) fa

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