Neue 40 Tonnen-Kranbrücke im Donauhafen Krems

Zweite Stufe eines 160 Millionen-Investitionsprogrammes

St.Pölten (NLK) - Mit der feierlichen Inbetriebnahme einer neuen
40 Tonnen-Kranbrücke am Südkai des Donauhafens Krems am Freitag, 9. Oktober, wird in Anwesenheit von Wirtschafts-Landesrat Ernest Gabmann der zweite bedeutende Schritt in der Realisierung des Hafenausbau-Programmes gesetzt, in das die Stadt Krems mit Unterstützung von Bund und Land Niederösterreich über mehrere Jahre hinweg 160 Millionen Schilling investiert. 1995 war in diesem Rahmen bereits eine 50 Tonnen-Container-Kranbrücke am Nordkai errichtet worden.

Die neue Kranbrücke am Südkai kostete rund 30 Millionen Schilling und soll den Kunden des Donauhafens Vorteile wie rasche Umschlaggeschwindigkeit, schnelle LKW- und Waggonbeladung durch drei neue Großtrichteranlagen und exakte Gewichtsfeststellung durch integrierte geeichte Verwiegeeinrichtungen bringen. Mieter und Betreiber ist die Mierka Donauhafen Krems, die Investition stammt von der Kremser Hafen- und Industriebahn Gesmbh (HIB), einer 100-Prozent-Tochter der Stadt Krems.

Die Zusammenarbeit bei der Entwicklung des Donauhafens zu einem kundennahen, leistungsvielfältigen Güterverkehrszentrum sieht für die Stadt Krems die Investitionen in die Infrastruktur, für die HIB in Kräne und Gleisanlagen und für die Mierka den Betrieb der Anlagen vor.

Als Beispiel für die in den letzten Jahren sehr positiv verlaufende Geschäftsentwicklung des Donauhafens Krems wäre der Rekordwert von 1,3 Millionen Tonnen Gesamtumschlagsvolumen im Jahr 1997 zu nennen, wovon über 500.000 Tonnen wasserseitig umgeschlagen wurden. Das Gesamtumschlagsvolumen stieg im ersten Halbjahr 1998 um weitere 10 Prozent auf 680.000 Tonnen, was für 1998 entsprechende Mengensteigerungen erwarten läßt.

Als nächste Ausbauschritte plant die Stadt Krems die Verlängerung der Kaimauer am Nordkai um weitere 300 Meter, die HIB wird 1999 den Bahncontainerterminal ausbauen, und die Mierka plant in Koordination mit der in Betrieb gehenden Kranbrücke eine Rohstoffhalle am Südkai des Hafens.

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