Liberale: Information statt Panikmache

Steiner: FPÖ Polemik gegen Osterweiterung kontraproduktiv

St. Pölten (OTS) - "Niederösterreich hat seit der Ostöffnung in vielen Sparten unserer Wirtschaft profitiert, weil das über die Grenze gebrachte Geld der Österreicher wieder rasch von unseren Nachbarn für Einkäufe nach Niederösterreich zurückgeflossen ist. Die Angstmacher einer Osterweiterung verschweigen diese Fakten gerne, damit sie ihre politische Suppe mit der Angst weiterkochen können." kommentierteheute die liberale Landessprecherin Liane Steiner die Aussagen der FPÖ zu diesem Thema.***

"Es muß unser Ziel sein, unsere Nachbarn zu unterstützen, damit sieauf EU-Niveau kommen. Nur so kann der soziale Frieden gewährleistetwerden. Daher ist es kontraproduktiv zu fordern, daß jegliche Verhandlungsgespräche abgebrochen werden sollen, wie dies die FPÖtut. Damit werden vorhandene Ängste in der Bevölkerung, die teilweise unbegründet sind, nur noch mehr geschürt. Es haben sicher auch einige Gewerbetreibende Verluste hinnehmenmüssen, wie früher die Trafiken und noch immer einzelne Tankstellen in Grenznähe, aber per Saldo ist die Ostöffnung bisher ein Gewinnfür unser Land. In unseren Nachbarländern gibt es viele Produkte noch nicht und wenn ja, dann zu höheren Preisen als bei uns. Es gibt bei der Bevölkerung unserer Nachbarländer noch viele Bedürfnisse anSachgütern und Dienstleistungen zu erfüllen, die unsere Wirtschaft anbietet. Das Wirtschaftswachstum in Niederösterreich ist in den letzten Jahren zu einem großen Teil auch der Öffnung der Grenzen zu verdanken. "Bis zu einer "EU-Osterweiterung" ist zu erwarten, daß die sozialen Rahmenbedingungen bei den Arbeitskräften in den Nachbarländern wesentlich verbessert sein werden, und daher das Gefälle bei denLöhnen nicht mehr so gravierend sein wird, wie derzeit. Außerdem wird es Übergangsfristen geben, die auch im Interesse unserer Nachbarländer sind. Es ist die österreichische Regierung am Zug, mit einerEntlastung bei den Lohnnebenkosten unsere Arbeitsplätze für eineOsterweiterung "fit" zu machen," so Steiner abschließend.

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