KORREKTUR zu OTS0068/Lembacher Lembacher: VP-Landtagsinitiative für "Karenzgeld für alle"

Zum Wohle der Kinder und für die Wahlfreiheit der Eltern

KORRIGIERTE FASSUNG:

Niederösterreich, 6.10.1998 (NÖI) "Mit einer Landtagsinitiative über die Erweiterung des Karenzgeldes für Mütter und Väter schafft der Landtagsklub der Volkspartei Niederösterreich eine weitere wichtige Rahmenbedingung für unsere Familien. Ziel ist es, das Karenzgeld in eine Familienleistung für alle Mütter und Väter umzuwandeln. Dadurch soll dem Wohl der Kinder - und hier insbesondere der Jüngsten oberste Priorität eingeräumt werden. Darüber hinaus wird dadurch auf die Freiheit der Eltern Rücksicht genommen, nämlich darauf, ob sie ihren Beruf ausüben wollen, oder nicht", erklärte heute die Familiensprecherin der VP NÖ, LAbg. Marianne Lembacher.*****

"Mit unserer Initiative soll der Bund aufgefordert werden, jene Voraussetzungen zu schaffen, die den Familien in unserem Land die größtmögliche Flexibilität und Wahlfreiheit einräumen. Aufgabe einer verantwortungsvollen Familienpolitik kann es nicht sein,
etwas vorzuschreiben. Im Bereich der Familienpolitik sollte dem Staat jede Mutter bzw. jeder Vater gleich viel wert und die Betreuungshilfe mehr sein, als nur eine Unterhaltsleistung für die erzwungene Unterbrechung eines Beschäftigungsmodelles. Aus diesen Gründen wird das Land Niederösterreich das von Bundesminister Bartenstein vorgeschlagene Modell des 'Karenzgeldes für alle' voll und ganz unterstützen", so die Abgeordnete.

Zum derzeit diskutierten Kinderbetreuungsscheck erklärte Lembacher, daß es sich dabei um eine Idee handle, die es durchaus wert sei, diskutiert zu werden. An die Adresse der SP NÖ
gerichtet, betonte die Familiensprecherin allerdings, daß dieser Kinderbetreuungsscheck nichts mit dem genannten "Karenzgeld für alle" zu tun hat.

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