Mostviertelpapier 2000-2006 präsentiert

Zielsetzungen für das nächste Jahrtausend

St.Pölten (NLK) - Eine Region blickt ins nächste Jahrtausend: Im Ostarrichi-Kulturhof von Neuhofen an der Ybbs wurde heute das "Mostviertelpapier 2000-2006" präsentiert. Mit dabei auch Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka, der hervorhob, daß Niederösterreich in vielen Bereichen, etwa bei der Arbeitslosigkeit, bereits zu den europäischen Musterregionen zählt, und der im Hinblick auf eine EU-Erweiterung die niederösterreichische Forderung nach einem "Ziel 2 neu"-Programm bekräftigte. Das Papier, das aus einem rund eineinhalbjährigen Diskussionsprozeß hervorgegangen ist, geht davon aus, daß das Mostviertel eine solide regionalwirtschaftliche Basisstruktur aufweist, die weiter zu entwickeln ist. Als Ziele werden genannt:
Stabilisierung und Schaffung von Arbeitsplätzen in den gut erreichbaren Kernzonen.
Stabilisierung und Weiterentwicklung der Landwirtschaft durch betriebswirtschaftliche Optimierung, neue Produktlinien und Entwicklung von Kooperationsformen mit der Verarbeitungs- und Tourismuswirtschaft.
Entwicklung touristischer Schwerpunkte nach spezifischen Angebotsmöglichkeiten.
Entwicklung der spezifischen wirtschaftlichen und kulturellen Traditionen zu Elementen des aktuellen Selbstverständnisses in der Region.
Entwicklung des Namens "Mostviertel" zu einem sektorübergreifenden Markenbegriff.

Dazu führt das Papier in den Bereichen Gewerbe und Industrie, Land- und Forstwirtschaft sowie Tourismus eine Reihe von konkreten Vorschlägen und Strategien an. So etwa, um nur einige Beispiele zu nennen, eine Clusterbildung zur Verstärkung der regionalen Wertschöpfung als Gegenpol zur Globalisierung, ein "Haus Mostviertel" als Plattform für die gemeinsame Vermarktung qualitativ hochwertiger Produkte aus der Region, ein flächendeckendes Programm zur Pflege, Sicherung und Erhaltung der Streuobstlagen, die verstärkte Nutzung des Rohstoffes Holz durch "Qualitätsholzprogramme", eine bessere Vernetzung der touristischen Angebote und vieles andere mehr. Großes Gewicht wird auch auf die Forcierung der Telematik als wesentliche infrastrukturelle Voraussetzung für die Entwicklung des ländlichen Raumes gelegt.

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