Marseille Kliniken AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Marseille-Kliniken AG schlägt
Dividende von 0,50 DM je Aktie vor

Großaktionär verzichtet auf Ausschüttung / Reha-Bereich auf Turnaround-Kurs / Deutlicher Ergebnisanstieg im Geschäftsjahr 1998/99

Eine positive Geschäftsentwicklung im angelaufenen Geschäftsjahr 1998/99 hat die Verwaltung der Marseille-Kliniken AG, Hamburg, veranlaßt, ihren Aktionären entgegen der ursprünglichen Prognose eine Dividende zu zahlen. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 1. Dezember 1998 die Zahlung einer Dividende für das Geschäftsjahr 1997/98 in Höhe von 0,50 DM je Fünf-DM-Aktie vor. Zuletzt wurde für das Geschäftsjahr 1995/96 eine Dividende von 0,75 DM ausgeschüttet. Die Dividende soll allein den freien Aktionären gezahlt werden, da der Großaktionär auf eine Ausschüttung verzichtet hat.

Das abgelaufene Geschäftsjahr war von den Auswirkungen der Dritten Stufe der Gesundheitsreform geprägt, die sich wegen weiterer Einsparungen im Bereich der Rehabilitations- und Kurleistungen in einer deutlich verringerten Auslastung niederschlug. Die Marseille-Kliniken reagierten auf diese Entwicklung mit einer Restrukturierung ihres Geschäftsbereiches Rehabilitation, die zu einem außerordentlichen Ergebnis in Höhe von minus zehn Millionen DM führte.

Der Konzernabschluß weist ein Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit von -7,1 (Vorjahr -1,2) Millionen DM aus. Nach Abzug des Verlustanteils fremder Gesellschafter beträgt der Konzernjahresfehlbetrag 13 Millionen DM gegenüber 2,6 Millionen DM im Vorjahr. Die außerordentlichen Aufwendungen entfallen wesentlich auf eine Teilwertabschreibung auf die im Geschäftsjahr 1997/98 geschlossene Siekertal-Klinik in Bad Oeynhausen, auf die mit der Schließung verbundenen Kosten für Sozialpläne sowie auf weitere Sozialplankosten für die beschlossene Umwandlung der Reha-Klinik Sigmund-Weil in Bad Schönborn in ein Pflegeheim.

Das Ergebnis nach DVFA/SG im Konzern beträgt nach Abzug der Ergebnisanteile Konzernfremder 0,1 Millionen DM bzw. 0,08 DM je Aktie

(gegenüber 10,3 Millionen DM bzw. 0,85 DM je Aktie im Vorjahr). Der Einzelabschluß der Marseille-Kliniken AG weist einen Jahresüberschuß von 8,2 (Vorjahr: ca. 0,1) Millionen DM aus.

Der Konzernumsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum auf 247 (230,3) Millionen DM. Auf den Geschäftsbereich Pflege, dessen Entwicklung in vollem Umfang den Erwartungen entsprach, entfielen 60 %. Die Sparte Rehabilitation entwickelte sich mit einer Auslastung vom 59 % marktkonform. Der Vorstand geht jedoch davon aus, daß der Tiefpunkt der Strukturkrise in der Rehabilitation überwunden wurde. Bereits im vierten Quartal des Berichtsjahres erreichte die Auslastung wieder 64 %.

Die Restrukturierungsmaßnahmen in der Sparte Rehabilitation verbunden mit den Rückstellungen in gesetzlich zulässiger Höhe haben im Berichtsjahr die Grundlage für ein deutlich verbessertes Ergebnis im Geschäftsjahr 1998/99 geschaffen. In den Monaten Juli und August 1998 ist die Auslastung in de Reha-Kliniken weiter auf 70% gestiegen. Die sehr positive Entwicklung in den Pflegeheimen setzt sich auch im neuen Geschäftsjahr fort. Insgesamt geht der Vorstand davon aus, 1998/99 ein voraussichtliches Konzernergebnis nach DVFA/SG von 9,9 Millionen DM bzw. 0,81 DM je Aktie erzielen zu können.

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