FP-Schimanek: Zur Lösung der Flüchtlingsfrage muß gesamtes freies Europa mithelfen - NÖ-Grenze zu Ostländern nicht einmal zu 50 Prozent gesichert

St. Pölten (OTS) - Heftige Kritik übte heute der freiheitliche Landesobmann Hans Jörg Schimanek an der Sicherung der 400 Kilometer langen Grenze zwischen Niederösterreich und seinen östlichen Nachbarstaaten: "Die zuletzt vermehrten Aufgriffe illegaler Grenzgänger im Landesinneren lassen befürchten, daß nur ein geringer Teil dieser Grenze ordnungsgemäß überwacht wird. Die Grüne Grenze ist offen wie ein Scheunentor, und nur wenige illegale Grenzgänger werden auch tatsächlich erwischt!" Einmal im Landesinneren sei es dann ein Leichtes, bei in Österreich lebenden Landsleuten unterzutauchen. Die unweigerliche Folge: "Vermehrte Schwarzarbeit und ein rasches Ansteigen der Kriminalität".

Schimanek wies des weiteren darauf hin, daß seit August wöchentlich an die 500 Flüchtlinge aus dem Kosovo Österreichs Grenze überschreiten würden. Der freiheitliche Politiker: "Den Kriegsflüchtlingen muß geholfen werden. Dafür darf aber nicht nur unser Land seine Grenzen öffnen, diese Angelegenheit geht alle freien Staaten Europas etwas an. Speziell Kanzler Klima und sein "Co" Schüssel sind daher als Präsidentschaftsvorsitzende der EU aufgerufen, die übrigen Mitgliedsländer in der Flüchtlingsfrage in die Pflicht zu nehmen!" Nicht nur als Selbstschutz, sondern auch zwecks korrekter Erfüllung des Schengener Abkommens sei eine verstärkte Kontrolle der gesamten Ostgrenze unabdingbar, schloß Schimanek.

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