Das Lassing-Dossier der Ermittler

So wurde die Arbeit der Gendarmerie behindert Vorausmeldung zu News Nr. 40/98

Wien (OTS) - NEWS veröffentlicht in seiner morgen erscheinenden Ausgabe den ersten umfassenden Lassing-Unfall-Bericht des Generaldirektors für öffentliche Sicherheit. Generaldirektor Michael Sika redet in diesem Report (Aktenzahl: 19038/62-GD/98) Klartext.

In dem Bericht werden schwere Vorwürfe gegen die Lassinger-Werksleitung und gegen die Berghauptmannschaft Leoben erhoben.

Sika in seinem Report: "Beim ersten Besuch am 17. Juli in Lassing wurden die Kriminalbeamten abgewimmelt. Berghauptmannschaft und Werksleitung sind in Lassing zuständig, nicht die Kriminalpolizei".

Gleichzeitig, so Sika, habe die Berghauptmannschaft der Gendarmerie vorgeworfen, sie würde die Rettungsarbeiten in Lassing behindern. In seinem Abschluß-Bericht interpretiert Sika diese Vorwürfe so: "Die von der Berghauptmannschaft kommende Kritik an den Ermittlungen der Kriminalabteilung war einerseits darauf zurückzuführen, daß man sich nur schwer mit dieser vermeintlichen Einmischung in Agenden der Bergbehörde abfinden konnte, andererseits eine willkommene Chance wahrnahm, von eigenen Schwierigkeiten abzulenken".

Schwere Vorwürfe erhebt der Generaldirektor auch gegen Werksleiter Hermann Schmidt: Er habe die Ermittlungen verzögert, legte den Beamten keine vollständigen Abbaupläne vor.

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