Aus für humintäres Engagement an Schulen ? § 61 Gehaltsgesetz und Österreichisches Jugendrotkreuz (ÖJRK)

Wien (OTS) - Lehrerinnen und Lehrer, die an den österreichischen Schulen als JugendrotkreuzreferentInnen tätig sind, zeichnen sich durch ihr überdurchschnittliches Engagement für humanitäre Werte aus. Sie vollziehen diese Tätigkeit freiwillig und unentgeltlich. Der Nutzen für die schulische Bildungsarbeit ist unbezahlbar und letztlich auch nicht abgeltbar. Das Engagement im und für das Österreichisches Jugendrotkreuz ist insofern nicht mit dem Aufwand für Schulveranstaltungen (Projektwochen, Schulskikurse etc.) zu vergleichen, als das ÖJRK während der gesamten schulische Bildungsarbeit - von der Volksschule bis zum Schulabschluß - für die Ausbildung menschlicher Werte unserer Schülerinnen und Schüler in Wort und Tat steht.

Das bedeutet, dass das ÖJRK letztlich jedem Lehrer dazu verhilft, den Bildungs- und Erziehungsauftrag der österreichischen Schulen klarer und leichter in Theorie und Praxis umzusetzen. Aus dieser Sicht und im Namen der vielen Pädagoginnen und Pädagogen in Österreich, die die Tätigkeiten des ÖJRK das ganze Jahr über in hervorragender Weise verrichten, ist zu sagen, dass Aufforderungen zum Boykott von Schulveranstaltungen oder andere gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen klar von dem individuellen Einsatz des einzelnen Lehrers für das ÖJRK unterschieden werden sollten.

Ich selbst war gute 10 Jahre als Lehrer tätig und will hiermit deutlich signalisieren, dass mir die Anliegen der Lehrerinnen und Lehrer in Österreich hinsichtlich des § 61 GG vertraut und natürlich auch verständlich sind. Es ist uns - den freiwilligen humanitären Botschaftern - aber unverständlich, das Aussetzen von Tätigkeiten zu fordern, welche auf die Förderung von menschlichen Werten bei all unseren Schülerinnen und Schülern und auf die Hilfe für in Not geratene Menschen zum Ziel haben.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Karl J. Zarhuber,
Generalsekretär des ÖJRK,
Tel.: 01/589 00-172
Mag. Olga Kronsteiner,
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ÖJRK,
Tel.: 01/589 00-175

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