NÖ Psychiatriereform greift

Bauer mit Qualitätsoffensive zufrieden

St.Pölten (NLK) - Landesrat Dr. Hannes Bauer zeigte sich heute mit den ersten Zwischenergebnissen der Psychiatriereform in Niederösterreich zufrieden. Die ersten Daten und Ergebnisse des dritten sozialpsychiatrischen Standorts im A.Ö. Krankenhaus Hollabrunn zeigen, so Bauer, daß die gemeindenahen Versorgungseinrichtungen patientennahe sind. Sie finden in dieser Form breite Akzeptanz, weil Quantität und Qualität der Versorgung wesentlich verbessert werden. Bauer hebt besonders den Qualitätsvorteil kleinerer Versorgungseinheiten durch individuelle Betreuung im sozialen Umfeld hervor.

Bauer weist weiters darauf hin, daß auch die österreichweite Planung der psychiatrischen Versorgung durch das Sozialministerium auf den richtungweisenden Grundsätzen und Vorschlägen des NÖ Psychiatrieplans aufbaut.

Zu den derzeit bestehenden zwei Landesnervenkliniken und der im Jänner dieses Jahres neu eröffneten sozialpsychiatrischen Abteilung im Krankenhaus Hollabrunn in der Endausbaustufe sollen noch weitere vier regionale Versorgungseinrichtungen geschaffen werden, erläutert Bauer. Die durch die Regionalisierung und die innerbetriebliche Umstrukturierung in den beiden Landesnervenkliniken freiwerdenden Personalressourcen werden für zusätzliche Leistungen (beispielsweise zur Betreuung von forensischen Patienten oder im Suchtmittelbereich) bereitgestellt.

Als besonders dringliches Reformvorhaben bezeichnet Bauer die Einrichtung kleiner leistungsfähiger Versorgungseinheiten für verhaltensauffällige und psychisch kranke Jugendliche, wobei Bauer hier ganz besonders die Kompetenz der beiden Landesnervenkliniken unterstreicht.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2172Niederösterreichische Landesregierung

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK