LAbg.Hintner: Wiens neue "Öffi"-Tarife wirken sich auch auf NÖ-Pendler aus !

Für den Ausbau des Leistungsangebots und für eine bundesländerübergreifende Verkehrspolitik! Wien (OTS) - "Auch wenn die heutige Tariferhöhung der Wiener Verkehrsbetriebe eine Angelegenheit der Bundeshauptstadt ist, werden zahlreiche niederösterreichische Pendler von den Auswirkungen betroffen sein", erklärte LAbg. Hans Stefan Hintner.

Besondere Auswirkungen wird die Tariferhöhung auf den Wiener Südraum haben, wo die Akzeptanz der öffentlichen Verkehrsmittel ohnehin mit der Nähe zu Wien abnimmt.

"Während im Wr. Neustädter Raum um die 80 Prozent der Pendler öffentliche Verkehrsmittel für ihre Fahrten nach Wien benutzen, dreht sich diese Prozentzahl im Bezirk Mödling fast um, wo nur 19 Prozent der Pendler bereit sind, auf das Auto zu verzichten", so Hintner. Hintner forderte, daß mit der Erhöhung der Tarife auch die Attraktivierung des Leistungsangebots einhergehen müsse, um keinen verkehrspolitischen "Bock" zu schießen. Ziel müsse es bleiben, die Menschen für öffentliche Verkehrsmittel zu begeistern und sie zum "Umsteigen" zu bewegen.

In Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Ostregion (VOR) hätte man nun die passende Gelegenheit, Zonenfragen - wie die Bereiche Vösendorf/Vösendorf SCS oder Gaaden/Mödling, wo man zwei Zonenfahrscheine benötigt - im Interesse der Bevölkerung zu lösen.

"Im Sinne von bundesländerübergreifenden Lösungen ist auch der Cable-Liner zu sehen, der eine erhebliche Verbesserung der Verkehrssituation zwischen Wien-Siebenhirten und dem Gebiet um die SCS mit sich bringen würde", schloß Hintner.

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Hans Stefan Hintner

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