Windhoff AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Windhoff Konzern erwartet nachhaltige Ertragsverbesserung - Gute Auslastung bis ins Jahr 2000

Anläßlich der jährlichen DVFA-Analystenkonferenz hat der Vorstand der Windhoff AG seine Ertragserwartungen für die kommenden Jahre konkretisiert. Demnach steht der Windhoff Konzern vor einer langfristig angelegten kontinuierlichen Ergebnisverbesserung.

Synergie-Effekte und damit eine Stärkung der Ertragskraft erwartet der Vorstand vor allem auch von der jüngst vereinbarten strategischen Zusammenarbeit mit dem langjährigen Hauptgesellschafter, der Hauhinco-Gruppe, Sprockhövel. Was den beiden mittelständischen Maschinen- und Anlagenbauern im globalen Wettbewerb einzeln weitgehend verwehrt bleibt, soll durch systematische Freisetzung von gegenseitigen Vorteilen z.B. in der Produktentwicklung (mit dem Schwerpunkt Bahntechnik), im Einkauf sowie im Vertrieb mehr als ausgeglichen werden. Durch die Kooperationsvereinbarung entsteht ein Verbund mit einem Umsatz von über 300 Mio. DM und rd. 900 Mitarbeitern.

Zur Ertragsstärkung werden bei unverändert strenger Kostendisziplin auch besondere Akzente im Vertrieb mit der Folge noch konsequenterer Auftragsselektion sowie deutlich verbesserte interne Kontroll- und Steuerungsmechanismen beitragen. Überdies plant Windhoff mittelfristig eine Aufgabe seiner Beteiligung an Unternehmen des Baumaschinenvertriebs, um sich ganz auf seine Kernkompetenzen sowie auf damit verbundene Software-Aktivitäten konzentrieren zu können.

Für den Windhoff Konzern rechnet der Vorstand auch 1998 noch "mit einem nicht einfachen Jahr". Das operative Ergebnis soll jedoch mindestens die Vorjahreshöhe erreichen; bei einem Umsatz von 190 Mio. DM beinhaltete dieses Ergebnis eine Umsatzrendite von etwa 2 %.

Die Windhoff AG als Muttergesellschaft verfügt z. Zt. über einen Rekord-Auftragsbestand von nahezu 180 Mio. DM, was einer Reichweite von etwa 18 Monaten entspricht (verglichen mit knapp sechs Monaten im Durchschnitt des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus). Damit ist bereits heute eine gute Auslastung der Fertigungskapazitäten in den Jahren 1999 und 2000 sichergestellt. Die Ergebnisqualität des Orderbestands läßt (bei einem geplanten Konzernumsatz von jeweils gut 200 Mio. DM) einen kontinuierlichen Anstieg der operativen Umsatzrendite des Konzerns erwarten.

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