ÖVP-LAKATHA: Mehr private Kinderbetreuung

Öffentliche Kinderbetreuung zu teuer

Wien (ÖVP-Klub) Die verstärkte Umschichtung von Fördergeldern
von öffentlichen auf private Kinderbetreuungseinrichtungen
forderte heute ÖVP-Familiensprecherin LAbg. GR Ingrid LAKATHA
bei einer Pressekonferenz. LAKATHA sprach sich dabei auch für
den verstärkten Einsatz von Tagesmüttern und für die Schaffung von mehr Betriebskindergärten aus.****

LAKATHA kritisierte, daß in Wien nur 13, 5 % der Fördergelder zu privaten Kindergärten fließen, während in anderen Bundesländern dieser Anteil bei bis zu 32 % (Steiermark) liegt. Auch die Errichtung eines Kindergartenplatzes sei in Wien wesentlich
teurer als in anderen Bundesländern. So kostet in Wien die Schaffung eines öffentlichen Kindergartenplatzes rund 73.000 Schilling, die eines Kinderkrippenplatzes sogar 122.000
Schilling. "Diese Berechnungen zeigen in Summe ganz deutlich,
daß private Kinderbetreuung zu fördern wesentlich billiger ist
als die unreflektierte Förderung öffentlicher Kinderbetreuungseinrichtungen", so LAKATHA.

"Die Volkspartei fordert hier eine rasche Effizienzanalyse der öffentlichen Kindergärten und eine Überprüfung der Kostenentwicklungen in diesem Bereich", sagte die ÖVP-
Politikerin. "Die Umschichtung der Gelder in den privaten
Bereich sollte also, im Sinne der Steuerzahler, möglichst bald passieren."

LAKATHA schloß mit einem Appell an die Wiener Betriebe und Unternehmen mehr Betriebskindergärten zu schaffen, eine Möglichkeite, "die nicht nur für die Unternehmen, sondern natürlich auch für die Mitarbeiter wesentliche angenehmer ist."

(Schluß)

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