Heizkesseltausch und Fernwärmeförderung

NÖ Wohnungsförderung setzt Öko-Signale

St.Pölten (NLK) - Nachdem die NÖ Wohnungsförderung mit der Solar-und Wärmepumpenförderung sowie mit der Öko-Eigenheimförderung bereits wichtige Signale in Richtung Ökologie gesetzt hat, erfolgt nunmehr ein weiterer Schritt: Die NÖ Landesregierung beschloß heute eine neue Aktion zum Heizkesseltausch und zur Besserstellung der Fernwärme, da die bisherige Fernwärmeeinstiegsprämie eingestellt worden ist. "Von der Förderung des Heizkesselaustausches erwarten wir uns eine deutliche Verringerung der CO2-Emissionen im Sinne des Klimabündnisses, wesentliche Energieeinsparungen und nicht zuletzt auch ökonomische Effekte", erklärte dazu Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop.

In Niederösterreich sind derzeit in privaten Haushalten rund 245.000 Heizkessel im Einsatz, die älter als zehn Jahre sind und aufgrund ihres technisches Zustandes einen überhöhten Energieverbrauch aufweisen. Der Ersatz durch neue, dem gegenwärtigen Stand der Technik und den Erfordernissen der NÖ Bautechnikverordnung 1997 entsprechende Geräte würde eine drastische Verringerung des Primärenergieverbrauchs sowie der CO2-Emissionen bewirken. Die neue Förderung besteht aus einem einmaligen nicht rückzahlbaren Zuschuß und beträgt je nach Heizkesselart - der Einsatz erneuerbarer Energieträger wird am höchsten gefördert - bis höchstens 30.000 Schilling bzw. bei Fernwärmeanschlüssen bis höchstens 20.000 Schilling. Gefördert werden Eigenheime, Gruppenwohnbauten und die sogenannten kleinvolumigen Althaussanierungen. Bei einem Wohnhaus mit mehr als einer Wohnung erhöht sich der Förderungsbeitrag um 5.000 Schilling für jede weitere Wohnung. Eine der Voraussetzungen: Der auszutauschende Heizkessel muß älter als zehn Jahre sein.

"Durch die Heizkesseltauschaktion könnten bis zu 1.000 neue Arbeitsplätze im Installateur- und Kesselproduktionsgewerbe geschaffen und 800 Millionen Schilling Wertschöpfung für die niederösterreichische Wirtschaft erzielt werden", verweist Landeshauptmannstellvertreterin Prokop auf die ökonomischen Effekte. Die CO2-Emissionen könnten sich jährlich um mehr als 36.000 Tonnen verringern, der Energieverbrauch für Raumwärme und Wasseraufbereitung um 20 Prozent. Das würde eine Einsparung von rund 1,3 Milliarden Schilling an Energiekosten bedeuten.

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