POLIZEI SOLL ENDLICH MIT DROGENSZENE IN FÜNFHAUS AUFRÄUMEN

Unzumutbare Belästigungen der Bezirksbewohner

Wien (ÖVP-Klub) - "Die Polizei soll endlich durchgreifen und
mit der Drogenszene rund um das Caritasheim in Fünfhaus aufräumen", forderte heute der Bezirksparteiobmann der ÖVP-RudolfsheimFünfhaus, Paul Mitter. "Es ist einfach nicht länger tolerierbar, wenn zwischen drei und sechs Uhr früh wegen der Streitereien der Dealer untereinander auf offener Straße ein solcher Radau herrscht, daß die Bezirksbewohner nicht mehr
schlafen können. Außerdem ist es eine Zumutung, jeden Tag die verschiedensten Körperausscheidungen der Szeneangehörigen aus Toreinfahrten oder von Stiegen putzen zu müssen." *****

Die Existenz der Szene und ihres Zentrums sei schon lange ein offenes Geheimnis unter den Bezirksbewohnern, doch sei bisher kaum ernsthaft eingeschritten worden. Zwar wisse im Grätzel südlich des Westbahnhofes jeder, wer die Dealer seien, da diese auch ohne den mindesten Genierer unter den Augen der Anrainer ihren Geschäften nachgehen, doch wurden sie bisher von ihren Quartiergebern
gedeckt. "Wir Fünfhauser machen das jetzt schon seit Jahr und Tag mit", erklärt Mitter. "Aber einmal reicht es. Und dieser Moment
ist gekommen. Im Interesse der Wohnbevölkerung, aber auch der vielen Kindergärten und Schulen, fordere ich die Exekutive auf, ohne falsche Rücksichtnahmen endlich durchzugreifen und wieder für Ordnung und Sicherheit in Fünfhaus zu sorgen."

An die Adresse jener, die aus falsch verstandener Humanität die Aktivitäten der Dorgendealer bisher durch intensives Wegschauen gedeckt haben, richtete Mitter den Appell: "Man muß die Menschen nehmen, wie sie sind und nicht so, wie man sie gerne hätte. Sozialutopismus bringt keine Lösungen, sondern führt geradewegs ins Chaos. Bedürftigen Mitmenschen helfen ist ein ehrenwertes
Ziel, dem sich auch die Volkspartei in ihrer christlichen
Tradition verpflichtet fühlt. Aber man sollte bedürftige Menschen und Verbrechersyndikate nicht verwechseln!"

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