Enqueten in ganz Österreich: Arbeitsplätze am Bau sollen nicht nur stabiler, sondern auch sicherer werden

Wien (OTS) - Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) registrierte in der Baubranche im vergangenen Jahr 26.223 Arbeitsunfälle österreichweit, bei 179 Arbeitnehmern wurden Berufskrankheiten festgestellt. Die Baubranche hat, bedingt durch zwangsläufigen häufigen Wechsel der Arbeitsstätten, sowie die exponierte Arbeitsweise, mehr Probleme als stationäre Betriebe. "Zusammenarbeit" heißt daher die Parole von sozialer Unfallversicherung, Bundesinnung der Baugewerbe und Gewerkschaft Bau-Holz, die inregionalen Bau- Enqueten im Oktober für mehr Sicherheit am Bau mobil machen werden.++++

Vertreter von Bauwirtschaft, Innung und Gewerkschaft, aber auch die direkt Betroffenen werden sich in dezentralen Veranstaltungen über die Problematik von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten auseinandersetzen. AUVA-Obmann-Stellvertreter Anton Korntheuer, als Zentralsekretär der Bau-Holz- Gewerkschaft gleich zweifach Betroffener, und Ing. Johannes Lahofer, Bundesinnungsmeister des Baugewerbes, sind sich einig: "Die Anwendungder EU- Richtlinien zum Arbeitnehmerschutz hat bedeutende soziale und wirtschaftliche Auswirkungen auf die österreichische Baubranche. Einerseits müssen wir versuchen, die sehr strengen EU-Auflagen im Sinne der Sicherheit der Arbeitnehmer umzusetzen, andererseits darf es für die Bauwirtschaft nicht zu wettbewerbsverzerrenden Kostenbelastungen kommen." In dieser Situation versteht sich die AUVA gemeinsam mit der Bundesinnung der Baugewerbe und der Gewerkschaft Bau-Holz als Pool, der wichtige Sicherheitsinformationen und die Beratung der Betriebe kostengünstig bis kostenlos zur Verfügung stellt. Themen der Bauenqueten, die beginnend ab 12. Oktober in Brunn/Gebirgebei Wien, Übelbach bei Graz, Leonding bei Linz und Igls bei Innsbruck stattfinden, werden daher schon einen Gutteil praktisches Knowhow beinhalten: Gefahrenermittlung, Heben und Tragen, Baukoordination, Chemie am Bau und Umsetzung des Arbeitnehmerschutzgesetzes in Klein-und Mittelbetrieben werden von Fachleuten aus Innung, Gewerkschaft und Unfallverhütungvorgetragen.

Die Zielgruppe - Bauunternehmer, Betriebsräte, Sicherheitsfachkräfte und sicherheitsinteressierte Arbeitnehmer -wird bei diesen Enqueten aber auch spezielle Probleme des eigenen Betriebsbereiches diskutieren können. Zentrale Anmelde- und Informationsstelle für die Bauenqueten 1998 ist der Unfallverhütungsdienst der AUVA, Adalbert-Stifter-Straße 65, Tel.01/33 111/419 DW, Fax-Durchwahl 347.

AVISO: Hinweis für Medienvertreter: Sie sind herzlich eingeladen, an den Bauenqueten teilzunehmen.

Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Informationen: Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA), Öffentlichkeitsarbeit,1200 Wien, Adalbert-Stifter-Straße 65, Telefon (01) 33 111/304, Fax: (01) 33111/590 DW, E- Mail: presse@auva.or.at, AUVA-Sicherheits-Net:
http://www.auva.or.at

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