Schluß mit Rauchen! / Aus, Ende, Punkt - die beste Methode, mit dem Qualmen aufzuhören

Stuttgart (ots) - Über 80 Prozent aller Ex-Raucher haben es so geschafft: von einem Tag auf den anderen. Ohne Hilfe. Man muß einfach die Entscheidung treffen. Erprobte Tricks und Tips zum Durchhalten nennt die Zeitschrift Das Beste - Reader's Digest in ihrer Oktoberausgabe.

Das wichtigste und einzige Ziel während der ersten Tage heißt:
Nicht rauchen! Der Automatismus, mit dem Raucher eine Zigarette anstecken, muß unterbrochen werden. Kommt der Wunsch nach einer Zigarette auf, so gilt jetzt: Nichts geht mehr. Um diese Situation zu überbrücken, sollte man sich ein Codewort zulegen, wie etwa "Stop!". Wichtig ist, daß in diesen Momenten die Hände beschäftigt sind. Nach etwa 24 Stunden ohne Nikotin erreicht das Verlangen seinen Höhepunkt. Der erste Abend ist deshalb meist der schwierigste. Ein Treffen mit Nichtraucher-Freunden oder der Besuch von Orten, wo nicht geraucht wird, wie etwa Kino, Theater, Schwimmbad oder Sauna, sind gute Helfer.

Nach etwa einer Woche beginnen viele zu zweifeln. Stimmungsschwankungen sind jetzt normal. Was ist zu tun? Bei schlechter Laune spazieren gehen, denn Bewegung ist ideal für neue Nichtraucher. Sie hebt die Stimmung, hilft den Lungen, sich zu regenerieren und verbrennt reichlich Kalorien.

Nach rund drei Monaten ist die Umstellung des Stoffwechsels abgeschlossen. Rauchen bedeutet Streß für den Körper und erzeugt damit eine Art künstliches Untergewicht. Hört man mit dem Rauchen auf, sinkt der Kalorienverbrauch auf das normale Maß. "Mit etwa 5 Prozent Gewichtszunahme ist aber zu rechnen", sagt Dr. Hartmut Horst. "Wird es deutlich mehr, hat man auch deutlich mehr gegessen." Um ein oder zwei Kilo mehr sollte man sich auch keine Gedanken machen. Um das Gesundheitsrisiko von eineinhalb Schachteln Zigaretten am Tag aufzuwiegen, müßte man rund 30 Kilo Gewicht zulegen.

Wer die ersten drei oder mehr Monate überstanden hat, kann stolz auf sich sein. Es gibt aber noch Situationen, die die bisherige Mühe zunichte machen können: Leichtsinn und Selbstüberschätzung sowie Streß. Um auf Dauer wieder rückfällig zu werden, genügt eine Zigarette, und bei ungewöhnlichen Belastungen im Beruf oder im Privatleben ist die Gefahr groß, doch wieder zum vermeintlichen Nervenberuhiger Nikotin zu greifen. Deshalb muß man sich klar machen:
Rauchen schadet mir. Die Rezepte, die bei der Mittelstrecke geholfen haben, helfen auch jetzt. Mit dem Rauchen aufzuhören, ist ein große Erfolg. Den sollte man nicht so einfach zunichte machen. Der ehemalige Raucher bringt kein Opfer, sondern gewinnt an Lebensqualität. Das Leben wird reicher, intensiver und frischer.

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