Internationaler Anästhesiekongreß in Wien (3)

Erfolge auch beim Edelgas "Xenon"

Erfolge kann die Wiener Universitätsklinik für Anästhesie und allgemeine Intensivmedizin aber auch beim Edelgas Xenon vermelden. Bereits im Rahmen des letzten Kongresses in Wien wurde dieses Edelgas als "Äther der Zukunft" für die Narkose bezeichnet. Xenon wirkt beruhigend, schlafauslösend, schmerzlindernd, ist kurz wirksam und hat laut den bisherigen Studien kaum Nebenwirkungen.

Mittlerweile gibt es vier Xenon-Prüfzentren in Europa; die Wiener Universitätsklinik für Anästhesie ist ein solches Prüfzentrum (neben Rotterdam, Pisa und Aachen). In ein bis zwei Monaten ist laut Hammerle damit zu rechnen, daß Xenon erstmals routinemäßig bei Operationen eingesetzt werden kann. Hammerle: "Wir hätten schon viel früher damit beginnen können. Allerdings durften wir die bereits bereitstehenden Apparaturen noch nicht verwenden, solange die sehr strengen Auflagen der EU nicht erledigt waren." Für die Patienten bedeutet die Verwendung von Xenon geringere Komplikationswahrscheinlichkeit und bessere Verträglichkeit für den gesamten Organismus, "und damit noch mehr Sicherheit", so Hammerle.

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