Wella AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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WELLA AG: Zuwächse im Umsatz und Ergebnis zurückgenommen

Wella AG rechnet für 1998 aufgrund der internationalen Krisensituation mit einem um 5 % unter den Erwartungen liegenden Umsatzanstieg und einem entsprechend geringeren Zuwachs beim Ergebnis.

Grund dafür sind die unerwarteten Entwicklungen in Rußland und in den Märkten rund um die Krisenländer Südostasiens, allen voran Japan, aber auch Australien und Neuseeland.

Japan, als das bedeutendste Wella Auslandsgeschäft, wird 1998 erstmals einen rückläufigen Umsatz verzeichnen, obwohl in den Retailmärkten wie auch im Friseurgeschäft Marktanteile gewonnen werden konnten. Die binnenwirtschaft- liche Nachfrage ist geschwächt, und die Umsatzeinbußen belasten Wella durch den umrechnungsbedingten 12 %igen Yen-Effekt.

In Rußland, wo sich Wella in den letzten Jahren eine starke Position aufgebaut hat, ist das Geschäft aufgrund konsequenter DM und US Dollar Fakturierung stark rückläufig. Wella geht davon aus, daß diese schwierige Situation bis Ende des Jahres anhält. Durch Ausweitung der lokalen Produktion wird versucht, den veränderten Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen.

Die Konzernzahlen werden in diesem Jahr generell stark von Währungsabwertungen beeinträchtigt, ein Effekt, der sich im Folgejahr eher positiv auswirken wird. Demzufolge geht Wella in der Planung 1999 wieder von einer zielkonformen Entwicklung aus.

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